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	<title>anerkennung-sozial.de &#187; Aktuelles</title>
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	<description>Anerkennungskultur und Soziale Arbeit</description>
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		<title>AWO will sich an ihren Werten messen lassen</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Nov 2012 15:56:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>julia.russau</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Anerkennungskultur]]></category>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.anerkennung-sozial.de/2012/11/awo-will-sich-an-ihren-werten-messen-lassen/"><img align="left" hspace="5" width="110" height="110" src="http://www.anerkennung-sozial.de/wp-content/uploads/2012/11/AWO_auf_Facebook_-150x150.jpg" class="alignleft tfe wp-post-image" alt="AWO Bundesverband auf Facebook - Einladung zum Dialog?" title="AWO_auf_Facebook_" /></a>Die AWO will sich zukünftig stärker an ihre eigenen Werte binden, so steht es jedenfalls in einer neuen Selbstverpflichtung zum Wertegebundenen Unternehmen, die letzte Woche auf der AWO-Bundeskonferenz bestätigt wurde.

Obwohl die Erklärung auf den ersten Blick wenig aufregend aussieht, enthält das 5-seitige Papier über „Eckpunkte für wertegebundene AWO Unternehmen“, tatsächlich einige interessante Passagen, die geeignet sind, frischen Wind in die Soziale Landschaft zu bringen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die AWO will sich zukünftig stärker an ihre eigenen Werte binden, so steht es jedenfalls in der <strong><a href="http://www.awo.org/aktuelles-und-presse/presse/einzelansicht/?tx_ttnews%5btt_news%5d=570&amp;cHash=57f6f2d8b16fa26ddb647258f6451249" target="_blank">Selbstverpflichtung zum wertegebundenen Unternehmen</a></strong>, die letzte Woche auf der AWO-Bundeskonferenz bestätigt wurde.</p>
<p>Obwohl die Erklärung auf den ersten Blick wenig aufregend aussieht, enthält das 5-seitige Papier über <strong><a href="http://buko2012.awo.org/fileadmin/user_upload/documents_BUKO2012/Beschlussvorlagen/Antraege_Engagement-_und_Verbandspolitik/2.1.-107_Eckpunkte_fuer_wertegebundene_AWO_Unternehmen.pdf">„Eckpunkte für wertegebundene AWO Unternehmen“</a></strong>, tatsächlich einige interessante Passagen, die geeignet sind, frischen Wind in die Soziale Landschaft zu bringen.</p>
<p>Zum Thema <strong>Werteorientierung und Anerkennung</strong> heißt es*:</p>
<blockquote><p>„Die AWO muss sich sowohl als Arbeitgeberin als auch als Anbieterin sozialer Dienste an ihre Werte [Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit] binden und sich daran messen lassen.“</p></blockquote>
<blockquote><p>„Die Sicherung dieser Werteorientierung ist für den Erhalt der Glaubwürdigkeit gegenüber den Menschen, die sich an die AWO wenden, den Mitarbeitenden, den Partnern/innen und der Öffentlichkeit von großer Bedeutung. Auch die Gewinnung von Mitarbeitern/innen wird bei zunehmendem Fachkräftemangel nur gelingen, wenn die AWO als Arbeitgeberin wertegebunden handelt.“</p></blockquote>
<blockquote><p>„Die AWO setzt sich deshalb dafür ein, in Zukunft bessere Rahmenbedingungen für die soziale Arbeit zu gewährleisten und Maßnahmen, die zu einer deutlich höheren gesellschaftlichen Anerkennung der sozialen Berufe führen, voranzubringen.“</p></blockquote>
<p>Zum Thema <strong>Entlohnung</strong> heißt es:</p>
<blockquote><p>„Der Einsatz von Zeitarbeit muss sich in AWO-Unternehmen […] auf die Abdeckung von bspw. durch Krankheit bedingte Personalschwankungen und Belastungsspitzen beschränken. Zeitarbeitnehmer/innen sind den vergleichbaren festangestellten Mitarbeiter/innen nach dem Grundsatz „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ gleichzustellen. Die AWO strebt an, einen Entgelttarifvertrag Soziales für die gesamten Tätigkeitsfelder der Wohlfahrtspflege zu entwickeln.“</p></blockquote>
<p>Zum Thema <strong>unternehmerisches Handeln</strong> heißt es:</p>
<blockquote><p>„Im unternehmerischen Handeln ist stets ein fairer Ausgleich anzustreben zwischen den Interessen der Menschen, die unsere Einrichtungen und Dienste in Anspruch nehmen und denjenigen, die in den Einrichtungen arbeiten.</p>
<p>Lassen die Rahmenbedingungen ein Tätigwerden nach diesen Grundsätzen nicht zu, so soll eine solche Tätigkeit nicht aufgenommen werden. Auch bereits aufgenommene Tätigkeiten sind regelmäßig daraufhin zu prüfen, ob sie unter den gegebenen Rahmenbedingungen mit diesen Grundsätzen vereinbar sind.“</p></blockquote>
<p>Zum Thema<strong> umweltbewusstes Handeln</strong> heißt es:</p>
<blockquote><p>„AWO-Unternehmen streben einen bewussten Umgang mit den ihnen zur Verfügung stehenden Ressourcen, eine kontinuierliche Minimierung von Verbrauchen sowie eine größtmögliche Vermeidung von negativen Umwelteinflüssen an.“</p></blockquote>
<p>Zum Thema <strong>Bürgerschaftliches Engagement</strong> <strong>und Sozialraum</strong> heißt es:</p>
<blockquote><p>„Der Einsatz von bürgerschaftlich engagierten Freiwilligen in den Einrichtungen und Diensten wird durch systematische Handlungskonzepte und verbindliche Qualitätsstandards gestärkt und ausgebaut. AWO-Unternehmen gestalten, fördern und pflegen die Beziehung zu ihrem unmittelbaren sozialen Umfeld. Hierbei stellen die Freiwilligen als Botschafter/innen und Multiplikator/inn/en Brücken zwischen AWO-Einrichtungen und dem Sozialraum dar.“</p></blockquote>
<div id="attachment_2340" class="wp-caption aligncenter" style="width: 337px"><img class="size-full wp-image-2340 " title="AWO_auf_Facebook_" src="http://www.anerkennung-sozial.de/wp-content/uploads/2012/11/AWO_auf_Facebook_.jpg" alt="AWO Bundesverband auf Facebook - Einladung zum Dialog?" width="327" height="205" /><p class="wp-caption-text">AWO Bundesverband auf Facebook - eine Aufforderung zum Dialog?</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nun, eine Selbstverpflichtung ist noch lange keine Verbindlichkeit oder eine Verpflichtung im rechtlichen Sinne. Zunächst ist sie eine Aussage oder ein Wort. In der Organisationskulturforschung würde man sagen, sie ist ein „bekundeter Wert“. Also ein ernst zu nehmender bekundeter Vorschlag zur Problemlösung, der noch diskutiert werden muss, der aber durchaus das Zeug dazu hat, sich zukünftig durchzusetzen.</p>
<p>Noch sind die Aussagen der Selbstverpflichtung sehr allgemein gefasst. Spannend dürfte es also werden, wenn es darum geht, die Eckpunkte mit <strong>Leben</strong> zu füllen.</p>
<ul>
<li>Was versteht die AWO unter      Anerkennung? Wie soll      Anerkennung vermittelt werden? Wie soll die gesellschaftliche Anerkennung      sozialer Arbeit konkret vorangebracht werden?</li>
<li>Welche Alternativen sieht      die AWO zu Leiharbeit und Zeitverträgen? Wie und bis wann soll der      angestrebte „Entgelttarifvertrag Soziales“ umgesetzt werden? Welchen      Mehrwert bringt er für die Beschäftigten?</li>
<li>Welche Kriterien dienen      als Grundlage für die Überprüfung der Vereinbarkeit von Rahmenbedingungen      und Grundsätzen? Wie, von wem und wie oft soll die geforderte      Qualitätsprüfung durchgeführt werden?</li>
<li>Welche Maßnahmen sind      erforderlich, um ökologisch nachhaltiges Leben in der Organisation zu      etablieren? Wie kann das Umweltbewusstsein der Belegschaft gefördert      werden?</li>
<li>Was versteht die AWO unter      einem Ausbau des bürgerschaftlichen Engagements? Welche (neuen) Strukturen      werden angestrebt? Was braucht es, um die Interaktion zwischen      Ehrenamtlichen und Sozialraum zu ermöglichen und fortzuführen?</li>
<li>Wer begleitet, beobachtet      und dokumentiert die Diskussion? Welches Mitspracherecht haben die      Stakeholder? Über welche Gremien oder Medien soll der Dialog geführt      werden?</li>
</ul>
<p>Die Ziele, die sich die AWO gesteckt hat, sind hoch, schließlich geht es nicht allein um ad hoc-Veränderungen. Mit der Wertegebundenheit stößt der Verband eine Grundsatzdiskussion an, für die es m. E. in der Sozialen Arbeit höchste Zeit ist. <strong>Die AWO jedenfalls will sich zukünftig daran messen lassen, wie sie ihre Grundwerte in der unternehmerischen Praxis einhält.</strong> Ich denke, man darf dieses Vorhaben durchaus als<strong> Aufforderung </strong>verstehen. Als Einladung zum Dialog, zur Teilhabe, zur Bewertung. Insofern: Wir dürfen gespannt sein, was folgt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>* Quelle: <a href="http://buko2012.awo.org/fileadmin/user_upload/documents_BUKO2012/Beschlussvorlagen/Antraege_Engagement-_und_Verbandspolitik/2.1.-107_Eckpunkte_fuer_wertegebundene_AWO_Unternehmen.pdf">AWO (2012): Eckpunkte für wertegebundene Unternehmen (.pdf)</a></p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.anerkennung-sozial.de%2F2012%2F11%2Fawo-will-sich-an-ihren-werten-messen-lassen%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe><div id="tweetbutton2339" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fbit.ly%2FSh8Sx7&amp;via=juliarussau&amp;text=AWO%20will%20sich%20an%20ihren%20Werten%20messen%20lassen&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.anerkennung-sozial.de%2F2012%2F11%2Fawo-will-sich-an-ihren-werten-messen-lassen%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.anerkennung-sozial.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Mapping, Networking, Collaboration – Startups im Sozialbereich</title>
		<link>http://www.anerkennung-sozial.de/2012/11/mapping-networking-collaboration-%e2%80%93-startups-im-sozialbereich/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Nov 2012 09:24:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>julia.russau</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft Sozialer Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Dritter Sektor]]></category>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.anerkennung-sozial.de/2012/11/mapping-networking-collaboration-%e2%80%93-startups-im-sozialbereich/"><img align="left" hspace="5" width="110" height="110" src="http://www.anerkennung-sozial.de/wp-content/uploads/2012/11/383066_web_R_by_BirgitH_pixelio.de_-150x150.jpg" class="alignleft tfe wp-post-image" alt="Über-den-Tellerrand-schauen" title="Über-den-Tellerrand-schauen" /></a>Im Grunde ist es ja so: Für den Sozialbereich hat sich lange Zeit niemand interessiert. Wer Interesse an Sozialer Arbeit hat, ist entweder selbst Sozialarbeiter oder er braucht Hilfe von Sozialarbeitern. So zumindest lautet ein gängiges Vorurteil. In letzter Zeit fällt mir allerdings auf: Das Interesse am Sozialbereich wächst. Deutsche Internet-Start-ups entdecken den sozialen Sektor als (lohnenden?) Markt. Bedenkt man, wie stattlich der soziale Sektor in den letzten Jahrzehnten gewachsen ist, ist es doch eigentlich auch kein Wunder? Höchstens eine Frage der Zeit...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Grunde ist es ja so: Für den Sozialbereich hat sich lange Zeit niemand interessiert. Wer Interesse an Sozialer Arbeit hat, ist entweder selbst Sozialarbeiter oder er braucht Hilfe von Sozialarbeitern. So zumindest lautet ein gängiges Vorurteil.</p>
<p>In letzter Zeit fällt mir allerdings auf: Das Interesse am Sozialbereich wächst. Deutsche Internet-Start-ups entdecken den sozialen Sektor als (lohnenden?) Markt. Bedenkt man, wie stattlich der soziale Sektor in den letzten Jahrzehnten gewachsen ist, ist es doch eigentlich auch kein Wunder? Höchstens eine Frage der Zeit.</p>
<p>Dass Unternehmen über das Internet Spenden für soziale Projekte sammeln oder Personal anwerben, ist ja nicht neu. Auch im Sozialbereich hat es sich heute bewährt, <strong><a href="http://www.anerkennung-sozial.de/2012/04/sind-soziale-organisationen-fit-fur-soziale-medien-ja/">das Internet für Fundraising, Personalrekrutierung und Marketing zu nutzen</a></strong>. Mapping, networking, collaboration sind dagegen erst morgen. Oder doch nicht?</p>
<div id="attachment_2315" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-2315" title="Über-den-Tellerrand-schauen" src="http://www.anerkennung-sozial.de/wp-content/uploads/2012/11/383066_web_R_by_BirgitH_pixelio.de_.jpg" alt="Über-den-Tellerrand-schauen" width="400" height="287" /><p class="wp-caption-text">Über den Tellerrand schauen: Was gibt&#39;s Neues?</p></div>
<p>Brigitte Reiser von <strong><a href="http://blog.nonprofits-vernetzt.de/">nonprofits-vernetzt</a></strong> plädiert schon lange für mehr Vernetzung im Sozialbereich. Auf ihrem Blog schreibt sie:</p>
<blockquote><p>Die Soziale Arbeit hat sich „selbst zu einem gesonderten System entwickelt, das zu wenig in die Gesellschaft eingebunden ist. Die zentrale Zukunftsstrategie für Nonprofits im Sozialbereich muss deshalb lauten, Netzwerke aufzubauen – in die Zivilgesellschaft hinein und gemeinsam mit staatlichen Akteuren und Unternehmen.“ (<a href="http://blog.nonprofits-vernetzt.de/index.php/gemeinnutzige-organisationen-brauchen-netzwerke-welche-genau/">Quelle</a>)</p></blockquote>
<p>Die eine Frage, die sich mir hier stellt, ist natürlich: <em>Wie?</em> Wie sollen diese Netzwerke gestaltet sein? Wie können sie funktionieren?</p>
<p>Die andere Frage, die ich mir stelle, ist aber: <strong><em>Wer?</em></strong></p>
<p>Wer ergreift die Initiative, um solche Netzwerke aufzubauen? Die sozialen Organisationen selber? Andere?</p>
<p>Im Moment, würde ich sagen, steht es 1:0 für „die Anderen“. Gut, eine Einteilung in „wir“ und „andere“ sollte in den globalisierten Zeiten eigentlich obsolet sein. Wo ein Markt existiert, kommt eben jemand, der die Lücke füllt. So einfach ist es (oder nicht?).</p>
<p>Glaubt man den Vorstößen der Unternehmen, scheint der Markt fürs Networking im Sozialbereich da zu sein. Offensichtlich gibt es Bedarf.</p>
<p>Auf der Spendenplattform <strong><a href="http://www.betterplace.org/">betterplace</a></strong> heißt es zum Beispiel:</p>
<blockquote><p>„Für viele soziale Projekte ist das Internet immer noch unbekanntes Land. […] Nun möchten wir diese zögernden sozialen Projekte mit den vielen bereits oder potentiell engagierten Unterstützern und Unternehmen per Internet zusammenbringen…in einem „Städteportal“. (<a href="http://www.betterplace.org/c/neues/welche-stadt-machst-du-zu-einem-better-place/">Quelle</a>)</p></blockquote>
<p>Das Bürgerportal <strong><a href="https://www.unserort.de/unserort">unserort.de</a></strong> schreibt:</p>
<blockquote><p>„Wir wollen mit unserort Institutionen und Vereinen, die ehrenamtlich aktiv sind und nur über begrenzte finanzielle Möglichkeiten verfügen, eine kostenfreie Plattform anbieten, um die Selbstdarstellung und Präsentation ihrer Arbeit zu erleichtern. So können sich beispielsweise freiwillige Feuerwehren, Kulturvereine, Kirchengemeinden und Jugendzentren über unserort vermehrter Aufmerksamkeit für ihre wichtige Arbeit erfreuen.“ (<a href="https://www.unserort.de/unserort">Quelle</a>)</p></blockquote>
<p>Und <strong><a href="https://www.kigaroo.de/index">KigaRoo</a></strong> präsentiert sich so:</p>
<blockquote><p>„Aus Gesprächen mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Kitas, Krippen, Krabbelgruppen und Kindergärten wissen wir: Eine moderne und ganz einfach bedienbare Software kann den Alltag in frühkindlichen Bildungseinrichtungen erheblich erleichtern. Für uns war das Grund genug, die Initiative zu ergreifen und die Entwicklung einer zukunftsweisenden Lösung in die Hand zu nehmen. Unser Anspruch: Pädagogen bei ihrer Arbeit helfen und zugleich die Kommunikation mit den Eltern erleichtern!“ (<a href="https://www.kigaroo.de/ueber_uns">Quelle</a>)</p></blockquote>
<p>Man mag sich jetzt gerne darüber streiten, wie gut oder weniger gut man das eine oder andere Konzept findet. Und ein eingefleischter „Soziali“ findet mit Sicherheit bei allen Konzepten irgendein Haar in der Suppe, das der Praxistauglichkeit oder dem eigenen sozialen Selbstverständnis entgegensteht. Aber Fakt ist: da tut sich was, das lässt sich nicht ignorieren. Und es wird noch weitergehen.</p>
<p>Dieses „da tut sich was“ betrifft ja nicht nur den Sozialbereich. Bei Journalisten „tut sich was“ durch Blogger und Meinungsmacher. Bei Politikern „tut sich was“ durch Bürger, die (plötzlich) mitbestimmen wollen. Bei Verlagen „tut sich was“ durch den Ebook-Markt und die zahlreichen Selfpublisher… Egal, wo man hinschaut: Veränderungen sind überall im Gange. Etablierte Hoheitsbereiche geraten ins Wanken, werden durchlässig und hybrid. Und der Sozialbereich steht da längst nicht mehr außen vor.</p>
<p>Sollte man jetzt ins Grübeln kommen? Zugegeben: Es kratzt doch schon ein bisschen an der eigenen beruflichen Identität, wenn da plötzlich „Andere“ kommen, die einem ungefragt zeigen, wie das „unbekannte Land“ funktioniert? Oder nicht?</p>
<p>Auf der anderen Seite: Hier bieten sich viele Chancen: mehr Know-How, mehr Reichweite, neue Kooperationspartner, mehr Transparenz…</p>
<p>Und wer weiß: Vielleicht gibt es sozialen Organisationen ja auch einen Anstoß, selber aktiv zu werden und in den Markt miteinzusteigen?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Titelbild: © by BirgitH / <a href="http://www.pixelio.de/">pixelio.de</a></p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.anerkennung-sozial.de%2F2012%2F11%2Fmapping-networking-collaboration-%25e2%2580%2593-startups-im-sozialbereich%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe><div id="tweetbutton2314" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fbit.ly%2FTVCfm5&amp;via=juliarussau&amp;text=Mapping%2C%20Networking%2C%20Collaboration%20%E2%80%93%20Startups%20im%20Sozialbereich&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.anerkennung-sozial.de%2F2012%2F11%2Fmapping-networking-collaboration-%25e2%2580%2593-startups-im-sozialbereich%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.anerkennung-sozial.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Sommer ade…</title>
		<link>http://www.anerkennung-sozial.de/2012/09/sommer-ade%e2%80%a6/</link>
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		<pubDate>Thu, 20 Sep 2012 12:18:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>julia.russau</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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		<category><![CDATA[Vision]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.anerkennung-sozial.de/2012/09/sommer-ade%e2%80%a6/"><img align="left" hspace="5" width="110" height="110" src="http://www.anerkennung-sozial.de/wp-content/uploads/2012/09/Sommer_ade_-150x150.jpg" class="alignleft tfe wp-post-image" alt="Tschüß Sommerpause... willkommen Herbst!" title="Sommer_ade_" /></a>Ja… meine Sommerpause ist etwas länger ausgefallen, als ich gedacht hatte. Irgendwie ist immer etwas dazwischen gekommen. Und zugegeben: mir fehlten schlichtweg auch die passende Inspiration oder eine kreative Idee für einen neuen Artikel. Ich finde, der Sommer macht träge. Eine kräftige Brise Herbstwind und meterhoher Schnee sind mir persönlich lieber ;-)

Wie dem auch sei: nun ist es Zeit, wieder in die Tasten zu hauen und den Blog mit Leben zu füllen. Meine erste Tat für heute: Eine neue Erkenntnis über das Bloggen, ein paar praktische Plugins und sehenswerte Linktipps...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja… meine Sommerpause ist etwas länger ausgefallen, als ich gedacht hatte. Irgendwie ist dem Bloggen immer etwas dazwischen gekommen. Und zugegeben: mir fehlten schlichtweg auch die passende Inspiration und eine kreative Idee für einen neuen Artikel. Ich finde, der Sommer macht träge. Eine kräftige Brise Herbstwind und meterhoher Schnee sind mir persönlich lieber <img src='http://www.anerkennung-sozial.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wie dem auch sei: nun ist es Zeit, wieder in die Tasten zu hauen und den Blog mit Leben zu füllen. Meine erste Tat für heute: Eine <strong>neue Erkenntnis über das Bloggen</strong>, ein paar <strong>praktische Plugins</strong> und <strong>sehenswerte</strong> <strong>Linktipps</strong>.</p>
<div id="attachment_2255" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-2255" title="Sommer_ade_" src="http://www.anerkennung-sozial.de/wp-content/uploads/2012/09/Sommer_ade_.jpg" alt="" width="500" height="375" /><p class="wp-caption-text">Tschüß Sommerpause... willkommen Herbst!</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #993300;"><strong>Neue Erkenntnis: „Du bloggst? Super!“</strong></span></p>
<p>Es ist noch kein Jahr her, da habe ich oft fragende Blicke geerntet, wenn ich von meinem oder anderen sozialen Blogs erzählt habe. „Bloggen? Wozu? Was soll <em>das </em>denn?“, waren durchaus typische Reaktionen. Und manchmal war ich sogar ein bisschen frustriert, weil ich das Gefühl hatte, mit meiner Liebe zum Bloggen gegen Mauern zu rennen. Was technische Dinge angeht, ist es im sozialen Bereich seit jeher schwierig einen Fuß in die Tür zu bekommen. Und es ist wahr, wenn ich sage, dass mir bisweilen bescheinigt wurde, einen „an der Waffel zu haben“, weil ich einen Teil meiner Freizeit und Energie in das Bloggen stecke…</p>
<p><strong>Aber,</strong> <strong>siehe da!</strong> Kein Jahr später, und die Reaktionen auf das Bloggen beginnen sich zu verändern. So zumindest mein subjektiver Eindruck. „Du bloggst? Super!“, so oder ähnlich könnte man diese Veränderung zusammenfassen, der ich in letzter Zeit immer häufiger begegne. Also: weniger Skepsis, dafür mehr Zuspruch. Wird das (soziale) Bloggen doch noch „en vogue“?</p>
<p>Ganz generell gesehen, haben Blogs in jüngster Zeit ja einen enormen Aufschwung erfahren. Gerade in Genres wie den Modeblogs oder Social-Media-Blogs werden Blogs auch hierzulande zunehmend als wichtige Medien und Ausdrucksformen akzeptiert. Ich weiß nicht, wie sich der Weg des Bloggens im sozialen Bereich entwickeln wird und wie lange es dauern wird, bis das Bloggen auch in diesem Genre aus dem Nischendasein tritt. Aber mein Gefühl sagt mir, dass hier einiges im Umbruch liegt und es stetig vorwärts geht…</p>
<p>Mit dieser Art von Gefühl, dem subjektiven Empfinden oder der sprichwörtlichen Spürnase, werde ich mich demnächst auch hier im Blog beschäftigen. Genauer gesagt, mit der <strong>Intuition</strong>. Wir alle nutzen unsere Intuition. Sei es im Alltag oder im Beruf. In sozialen Berufen, möchte ich meinen, spielt die Intuition sogar eine ganz bedeutende Rolle. Aber: Was genau ist das überhaupt – Intuition? In der Forschungslandschaft wird die Intuition gerade neu entdeckt. Dem möchte ich mich anschließen. Dazu also bald mehr.</p>
<p><span style="color: #993300;"><strong>Neue Plugins</strong></span></p>
<p>Da ich auf meinem Blog gerne bastele und Neues ausprobiere, möchte ich die drei neuen Plugins, die ich integriert habe, natürlich nicht vorenthalten.</p>
<p style="text-align: left;"><em>Bewertung via Sterne<strong>: </strong></em>Feedback geben? Durch das <strong>Sterne-System</strong> ist es möglich, mit nur einem Klick ein Feedback zu meinen Artikeln zu hinterlassen. Die Sterne findest du am Ende (unten rechts) des jeweiligen Artikels. (Plugin: <a href="http://wordpress.org/extend/plugins/kk-star-ratings/" target="_blank">kk Star Ratings</a>)</p>
<div id="attachment_2256" class="wp-caption aligncenter" style="width: 360px"><a href="http://www.anerkennung-sozial.de/wp-content/uploads/2012/09/Sterne_Bewertung.jpg"><img class="size-full wp-image-2256  " title="Sterne_Bewertung" src="http://www.anerkennung-sozial.de/wp-content/uploads/2012/09/Sterne_Bewertung.jpg" alt="" width="350" height="175" /></a><p class="wp-caption-text">kk Star Ratings</p></div>
<p style="text-align: center;"><em> </em></p>
<p><em>Related Posts</em>: Die <strong>weiteren Artikelempfehlungen</strong> (ebenfalls am Ende der Posts) werden nicht mehr nur gelistet, sondern zusätzlich mit Thumbnails versehen. Außerdem variieren sie mit jedem Seitenaufruf, was ich recht praktisch finde. (Plugin: <a href="http://wordpress.org/extend/plugins/related-posts-thumbnails/">Related Posts Thumbnails</a>)</p>
<div id="attachment_2257" class="wp-caption aligncenter" style="width: 360px"><a href="http://www.anerkennung-sozial.de/wp-content/uploads/2012/09/Related_Posts.jpg"><img class="size-full wp-image-2257" title="Related_Posts" src="http://www.anerkennung-sozial.de/wp-content/uploads/2012/09/Related_Posts.jpg" alt="" width="350" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">Related Posts Thumbnails</p></div>
<p><em>Blogroll: </em>Wer mit dem Mauszeiger über meine <strong>Blogroll</strong> fährt, kann ab sofort leichter erkennen, was auf anderen Blogs los ist und welcher Blog interessante Inhalte bereithält. Das Fenster zeigt die letzten drei Artikel-Überschriften des jeweiligen Blogs an. Ein gutes Feature, um die Blogroll zu beleben und neue Favoriten zu entdecken. (Plugin: <a href="http://wordpress.org/extend/plugins/live-blogroll/">Live Blogroll</a>)</p>
<div id="attachment_2258" class="wp-caption aligncenter" style="width: 360px"><a href="http://www.anerkennung-sozial.de/wp-content/uploads/2012/09/Live_Blogroll.jpg"><img class="size-full wp-image-2258" title="Live_Blogroll" src="http://www.anerkennung-sozial.de/wp-content/uploads/2012/09/Live_Blogroll.jpg" alt="" width="350" height="361" /></a><p class="wp-caption-text">Live Blogroll</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #993300;"><strong>Neue und alte Linktipps</strong></span></p>
<p>Zu guter Letzt noch einige kurze Linkempfehlungen zu neuen und alten Blogs, die immer einen Klick wert sind. Schaut doch mal rein!</p>
<p><a href="http://socialdienst.blogspot.de/">Soziales und Betreuung</a> (neu)</p>
<p><a href="http://blog.gemeindemenschen.de/">Gemeindemenschen</a></p>
<p><a href="http://www.der-pflegeblogger.de/">Der Pflegeblogger</a></p>
<p><a href="http://kulturmanagement.wordpress.com/">Das Kulturmanagement Blog</a></p>
<p><a href="http://blog.soziale-berufe.com/">Soziale Berufe (kann nicht jeder)</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.anerkennung-sozial.de%2F2012%2F09%2Fsommer-ade%25e2%2580%25a6%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe><div id="tweetbutton2254" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fbit.ly%2FRyrqeK&amp;via=juliarussau&amp;text=Sommer%20ade%E2%80%A6&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.anerkennung-sozial.de%2F2012%2F09%2Fsommer-ade%25e2%2580%25a6%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.anerkennung-sozial.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Rückblick: 1 Jahr Bloggen</title>
		<link>http://www.anerkennung-sozial.de/2012/03/ruckblick-1-jahr-bloggen/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Mar 2012 13:29:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>julia.russau</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[Rückblick]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.anerkennung-sozial.de/2012/03/ruckblick-1-jahr-bloggen/"><img align="left" hspace="5" width="110" height="110" src="http://www.anerkennung-sozial.de/wp-content/uploads/2012/03/529479_web_R_K_B_by_Christian-Pohl_pixelio.de_-150x150.jpg" class="alignleft tfe wp-post-image" alt="Rückblick auf 1 Jahr Bloggen" title="Rückblick auf 1 Jahr Bloggen" /></a>Vor 1 Jahr habe ich hier das Bloggen angefangen. Damit zählt dieser Blog zweifellos zu den jungen Hühnern unter den Blogs. Umso schöner ist es, wie vielfältig die Erfahrungen doch sind, die ich in dem kurzen Zeitraum mit dem Blog sammeln konnte. Zeit für einen kleinen Rückblick!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2006" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="Rückblick auf 1 Jahr Bloggen" src="http://www.anerkennung-sozial.de/wp-content/uploads/2012/03/529479_web_R_K_B_by_Christian-Pohl_pixelio.de_.jpg" alt="" width="236" height="157" />Vor 1 Jahr habe ich hier das Bloggen angefangen. Damit zählt dieser Blog zweifellos zu den jungen Hühnern unter den Blogs. Umso schöner ist es, wie vielfältig die Erfahrungen doch sind, die ich in diesem kurzen Zeitraum mit dem Blog sammeln konnte.</p>
<p>In meinen Augen liegt der Reiz des Bloggens nicht (nur) im Schreiben und Veröffentlichen von Artikeln. Das Besondere ist, was drumherum geschieht und quasi aus den Artikeln erwächst: der spannende Austausch, die netten Kontakte, die interessanten Veranstaltungen… Sprich: Das lebendige Netzwerk, in das der Blog (als ein Knotenpunkt neben anderen) eingebettet ist.</p>
<p>Zu Beginn des Bloggens, hatte ich mich darüber beklagt, dass es <a href="../../../../../2011/03/nur-wenige-blogs-uber-soziale-arbeit/">nur wenige Blogs über Soziale Arbeit geben würde</a>. Die Zahl sozialarbeiterischer oder pädagogischer Blogs ist, wie ich finde, noch immer gering. Und doch, habe ich den Eindruck, wächst sie stetig. Ich kann nicht genau sagen, ob es daran liegt, dass das Bloggen im Sozialbereich vermehrt Anklang findet. Oder ob die Blogs einfach besser gefunden werden, weil sie in den Suchmaschinen weiter oben gelistet werden. Einige schöne Gedanken zum Erfolg von Nischenblogs hat Christian Henner-Fehr vor kurzem auf seinem <a href="http://kulturmanagement.wordpress.com/2012/02/22/der-muhsame-weg-zum-erfolgreichen-blog/">KulturmanagementBlog</a> veröffentlicht. Was meinen Blog betrifft, kann ich die These vom Erfolg der Nische bzw. dem Unique Content bestätigen. Über Anerkennungskultur in der Sozialen Arbeit zu bloggen, beschert mir in den Suchmaschinen recht gute Positionen. Für den Blog ist das super! Und doch habe ich neben dem lachenden auch ein weinendes Auge, wenn ich daran denke, dass ein so spannendes und wichtiges Thema wahrlich „nur“ eine Nische besetzt. Natürlich freue ich mich, wenn einige meiner Artikel von renomierten Seiten verlinkt werden. Aber wenn ich sehe, dass außer mir sonst kaum einer z.B. über eine Veranstaltung berichtet hat, komme ich doch manchmal arg ins Grübeln.</p>
<p><strong>Was die Statistik verrät…</strong></p>
<p>Ich bin wahrlich kein Statistik-Freak, weshalb ich für diese Review auch kein umfassend bebildertes Material veröffentliche. Mit den Besucherzahlen geht es auf meinem Blog erfreulicherweise stetig bergauf!</p>
<p>Der bislang am <strong>meisten gelesene Artikel</strong> auf meinem Blog, ist der <a href="../../../../../2011/10/teil-1-aufruhr-in-der-familienhilfe-soll-der-rechtsanspruch-auf-erziehungshilfe-abgeschafft-werden/">Vierteiler über die Veränderungen in der Familienhilfe</a>. Platz zwei belegt der Artikel über den <a href="../../../../../2011/06/fachkraftemangel-wie-gut-sind-soziale-berufe-fur-die-zukunft-gerustet/">Fachkräftemangel</a> und auf Platz drei stehen meine Gedanken zur <a href="../../../../../2011/08/warum-ich-eine-okonomisierung-sozialer-arbeit-fur-sinnvoll-halte-und-fur-einen-perspektivenwechsel-pladiere/">Ökonomisierung Sozialer Arbeit</a>. Angesichts der Brisanz und Aktualität der jeweiligen Themen sind die Klickzahlen nicht verwunderlich.</p>
<p>Obwohl ich mich bezüglich Facebook noch immer nicht entscheiden kann, ob ich es gutheißen oder verteufeln soll, gelangen nach wie vor viele <strong>Besucher </strong>über <em>Facebook</em> auf meinen Blog (abgesehen von Google und den Feeds). Wohl der triftigste Grund, mich von Facebook nicht gänzlich zu verabschieden. Auch der zweite Netzriese <em>Twitter</em><strong> </strong>beschert mir regelmäßig Besucher. Natürlich sagt die Anzahl der Besucher, die über diese Seiten kommen, noch nichts über die Qualität bzw. Verweildauer aus. Würde man die vielen kleinen, aber dafür spezifischen (Nischen)Seiten, über die Leser auf den Blog aufmerksam werden, zusammenfassen, würden sich bezüglich der Qualität wahrscheinlich ganz andere Rankings ergeben.</p>
<p>Was andere Blogs angeht: Viele Leser erhalte ich über den Blog <a href="http://sozialearbeit.einmischen.info/">sozialearbeit.einmischen.info</a>. Auch wenn ich mich gerne des Öfteren an den Perspektiven des Einmischen-Blogs stoße und nicht immer auf einer Wellenlänge schwimme (ich denke, man nimmt es mir im Sinne der Perspektiven-Vielfalt nicht übel, dass ich das hier schreibe <img src='http://www.anerkennung-sozial.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ), so scheint die Verbindung zwischen den beiden Blogs angesichts der Klickzahlen recht fruchtbar zu sein. Zumindest verrät es mir, dass das Interesse an Veränderungen in der Sozialen Arbeit (mit welcher Perspektive auch immer) in steigendem Maße zuzunehmen scheint.</p>
<p>Die eifrigsten <strong>Kommentatoren</strong> auf meinem Blog waren bislang <em>Hannes Jähnert</em>, <a href="http://hannes-jaehnert.de/wordpress/">der über Online- und Micro-Volunteering bloggt</a>, und <em>Stefan Klein</em> von <a href="http://www.blogsocial.de/">blog.social</a>. Betrachte ich die Gesamtheit der Kommentare auf meinem Blog, scheint sich die Regel zu bestätigen: Wer selber bloggt (oder regelmäßig Blogs liest), kommentiert eher auf einem Blog, als jemand, der nur wenig mit Blogs zu tun hat.</p>
<p>An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön, an alle, die durch ihr interessantes Feedback zur Lebendigkeit dieses Blogs beitragen.</p>
<p><strong>Auch im nächsten Jahr…</strong></p>
<p>…werde ich weiter bloggen. Natürlich ist es schwierig den Spagat zwischen all den Aufgaben und Verpflichtungen zu meistern, die im Alltag auf einen warten. Beruf, Studium, Familie,  Freunde… Da muss das Bloggen manchmal hinten anstehen.</p>
<p>Mein persönliches Fazit nach einem Jahr: Bloggen ist eine Bereicherung und wächst einem ans Herz. Es ist ein schönes Gefühl dabei zuzusehen, wie der eigene Blog wächst und welche Früchte er trägt. Natürlich ist Bloggen auch Arbeit. Es kostet Zeit, Mühe und Geld. Um einen erfolgreichen Blog zu schreiben, so würde ich rückblickend zusammenfassen, sind meiner Meinung nach vor allem drei Dinge wichtig: ein Thema, das einem am Herzen liegt, eine solide (wissenschaftliche) Grundlage, auf die man sich berufen kann, und ein grober Fahrplan, der einem sagt, wo es zukünftig langgehen soll.</p>
<p>Ich bin gespannt, was das zweite Blog-Jahr mit sich bringen wird!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Titelbild © by Christian Pohl/pixelio.de</em></p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.anerkennung-sozial.de%2F2012%2F03%2Fruckblick-1-jahr-bloggen%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe><div id="tweetbutton2005" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fbit.ly%2FxWYO8u&amp;via=juliarussau&amp;text=R%C3%BCckblick%3A%201%20Jahr%20Bloggen&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.anerkennung-sozial.de%2F2012%2F03%2Fruckblick-1-jahr-bloggen%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.anerkennung-sozial.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Frühjahrsputz &#8211; Zeit für ein neues Design!</title>
		<link>http://www.anerkennung-sozial.de/2012/02/fruhjahrsputz-zeit-fur-ein-neues-design/</link>
		<comments>http://www.anerkennung-sozial.de/2012/02/fruhjahrsputz-zeit-fur-ein-neues-design/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 06:45:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>julia.russau</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Frühjahrsputz]]></category>
		<category><![CDATA[neues Layout]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.anerkennung-sozial.de/2012/02/fruhjahrsputz-zeit-fur-ein-neues-design/"><img align="left" hspace="5" width="110" height="97" src="http://www.anerkennung-sozial.de/wp-content/uploads/2012/02/Neues-Design-150x133.jpg" class="alignleft tfe wp-post-image" alt="Neues Design" title="Neues Design" /></a>Weil der Blog bald sein 1-jähriges feiert, wurde es Zeit für ein neues Layout. Mit mehr Schlichtheit, mehr Fokus auf den Inhalt und – danke an dieser Stelle für den Hinweis – besserer Lesbarkeit der Schrift.  Ich hoffe, das neue Design erfüllt diese Ansprüche.

In der Kategorie „Anerkennungskultur“ gibt es auch einen neuen Unterpunkt...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weil der Blog bald sein 1-jähriges feiert, wurde es Zeit für ein neues Layout. Mit mehr Schlichtheit, mehr Fokus auf den Inhalt und – danke an dieser Stelle für den Hinweis – besserer Lesbarkeit der Schrift.  Ich hoffe, das neue Design erfüllt diese Ansprüche.</p>
<p>In der Kategorie „Anerkennungskultur“ gibt es einen neuen Unterpunkt: Unter „Material“ werde ich künftig lesenswerte und interessante Texte, Theorie-Inputs, weiterführende Lektüre, Links usw. zu den Themen Anerkennung, Wertschätzung und Anerkennungskultur sammeln. Ich finde, es wird Zeit, Theorie und Praxis mehr zu bündeln, um einen besseren Überblick zur Forschungslage zu bekommen. Noch ist die Seite leer, aber sie wird sich Schritt für Schritt füllen.</p>
<p>Ansonsten werde ich natürlich auch im nächsten Blogger-Jahr diesen Blog wie gewohnt weiterführen. Im März folgt an dieser Stelle meine persönliche Review auf ein Jahr anerkennung-sozial.de.</p>
<p>Ich freue mich natürlich, wenn ihr Anregungen, Meinungen bezüglich des neuen Layouts habt. Kommentare sind wie immer willkommen <img src='http://www.anerkennung-sozial.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.anerkennung-sozial.de%2F2012%2F02%2Ffruhjahrsputz-zeit-fur-ein-neues-design%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe><div id="tweetbutton1915" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fbit.ly%2Fy7cAiR&amp;via=juliarussau&amp;text=Fr%C3%BChjahrsputz%20%26%238211%3B%20Zeit%20f%C3%BCr%20ein%20neues%20Design%21&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.anerkennung-sozial.de%2F2012%2F02%2Ffruhjahrsputz-zeit-fur-ein-neues-design%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.anerkennung-sozial.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Barrierefreiheit? Bundestag lädt aus, weil zu viele Rollstuhlfahrer kommen wollen (Video)</title>
		<link>http://www.anerkennung-sozial.de/2011/10/barrierefreiheit-bundestag-ladt-aus-weil-zu-viele-rollstuhlfahrer-kommen-wollen-video/</link>
		<comments>http://www.anerkennung-sozial.de/2011/10/barrierefreiheit-bundestag-ladt-aus-weil-zu-viele-rollstuhlfahrer-kommen-wollen-video/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 13:02:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>julia.russau</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Anerkennungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Behindern ist heilbar]]></category>
		<category><![CDATA[BMAS]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[UN-Behindertenrechtskonvention]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.anerkennung-sozial.de/?p=1588</guid>
		<description><![CDATA[<a href="http://www.anerkennung-sozial.de/2011/10/barrierefreiheit-bundestag-ladt-aus-weil-zu-viele-rollstuhlfahrer-kommen-wollen-video/"><img align="left" hspace="5" width="110" height="110" src="http://www.anerkennung-sozial.de/wp-content/uploads/2011/10/barrierefreiheit-150x150.jpg" class="alignleft tfe wp-post-image" alt="barrierefreiheit" title="barrierefreiheit" /></a>Da konnte ja niemand mit rechnen: Zum „Welttag der Menschen mit Behinderung“ wollen tatsächlich Rollstuhlfahrer kommen!

Erst lädt der Bundestag ein – und dann wieder aus. Die Übergroße Zahl der Rollstuhlfahrer, die sich für die Veranstaltung „ Menschen mit Behinderung im Deutschen Bundestag“ angemeldet haben, hat unsere Volksvertreter tatsächlich überrascht. Aus Sicherheitsbestimmungen wurde die Veranstaltung, in der u. a. über Barrierefreiheit diskutiert werden sollte, abgesagt.

Die Satire-Sendung extra 3 des NDR hat den Fauxpas des Bundestages zum Anlass genommen und einen Filmbeitrag gedreht:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Da konnte ja niemand mit rechnen: Zum „Welttag der Menschen mit Behinderung“ wollen tatsächlich Rollstuhlfahrer kommen!</strong></p>
<p>Erst lädt der Bundestag ein – und dann wieder aus. Die Übergroße Zahl der Rollstuhlfahrer, die sich für die Veranstaltung „ Menschen mit Behinderung im Deutschen Bundestag“ angemeldet haben, hat unsere Volksvertreter tatsächlich überrascht. Aus Sicherheitsbestimmungen wurde die Veranstaltung, in der u. a. über Barrierefreiheit diskutiert werden sollte, abgesagt.</p>
<p>Die Satire-Sendung <strong>extra 3</strong> des <strong>NDR</strong> hat den Fauxpas des Bundestages zum Anlass genommen und einen Filmbeitrag gedreht:</p>
<p><span class="youtube">
<iframe title="YouTube video player" class="youtube-player" type="text/html" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/sbI5xKC6ivE?color1=d6d6d6&amp;color2=f0f0f0&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;loop=&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0&amp;rel=1&amp;feature=player_detailpage" frameborder="0"></iframe>
</span><p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=sbI5xKC6ivE">www.youtube.com/watch?v=sbI5xKC6ivE</a></p></p>
<p>Da bekommt die aktuelle <strong><a href="http://www.bmas.de/DE/Themen/Schwerpunkte/NAP/inhalt.html" target="_blank">Kampagne des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales im Rahmen der UN-Behindertenrechtskonvention</a></strong> gleich ein ganz anderes Gesicht. Wie heißt es da so schön? „<strong>Behindern ist heilbar. Einfach alles erreichbar machen.“</strong> Ich wüsste schon, wo die Kampagne als erstes ansetzen könnte…<em></em></p>
<p><em>Vielen Dank an <strong><a href="http://www.nischenthema.de/bundestag-ladt-aus-wir-kommen-trotzdem-menschen-im-rollstuhl-gesucht/" target="_blank">Nischenthema.de</a></strong> und <strong><a href="http://wheelmap.org/" target="_blank">wheelmap.org</a></strong> für die (barrierefreien!) Hinweise und das Engagement. </em></p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.anerkennung-sozial.de%2F2011%2F10%2Fbarrierefreiheit-bundestag-ladt-aus-weil-zu-viele-rollstuhlfahrer-kommen-wollen-video%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe><div id="tweetbutton1588" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fbit.ly%2FvNxVdy&amp;via=juliarussau&amp;text=Barrierefreiheit%3F%20Bundestag%20l%C3%A4dt%20aus%2C%20weil%20zu%20viele%20Rollstuhlfahrer%20kommen%20wollen%20%28Video%29&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.anerkennung-sozial.de%2F2011%2F10%2Fbarrierefreiheit-bundestag-ladt-aus-weil-zu-viele-rollstuhlfahrer-kommen-wollen-video%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.anerkennung-sozial.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Teil 4: Familienhilfe zwischen Neuausrichtung und Sparpolitik</title>
		<link>http://www.anerkennung-sozial.de/2011/10/teil-4-familienhilfe-zwischen-neuausrichtung-und-sparpolitik/</link>
		<comments>http://www.anerkennung-sozial.de/2011/10/teil-4-familienhilfe-zwischen-neuausrichtung-und-sparpolitik/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 21:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>julia.russau</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft Sozialer Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Aushöhlung des KJHG]]></category>
		<category><![CDATA[Familienhilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendhilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Recht auf Erziehungshilfe]]></category>
		<category><![CDATA[SGB VIII]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialraumorientierung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.anerkennung-sozial.de/?p=1522</guid>
		<description><![CDATA[<a href="http://www.anerkennung-sozial.de/2011/10/teil-4-familienhilfe-zwischen-neuausrichtung-und-sparpolitik/"><img align="left" hspace="5" width="110" height="110" src="http://www.anerkennung-sozial.de/wp-content/uploads/2011/10/sparpolitik-150x150.jpg" class="alignleft tfe wp-post-image" alt="Sparpolitik in der Familienhilfe?" title="Sparpolitik in der Familienhilfe?" /></a>Die konzeptionelle Neuausrichtung der Familienhilfe ist, fachlich und methodisch gesehen, ein Schritt in die richtige Richtung. Dabei geht es jedoch nicht allein eine Veränderung der Methodik, sondern ebenso um eine weitergehende Veränderung der Perspektive und des Rollenverständnisses der Sozialarbeitenden und ihrer Organisationen sowie des Verhältnisses zwischen öffentlichen und freien Trägern...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1524" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="Sparpolitik in der Familienhilfe?" src="http://www.anerkennung-sozial.de/wp-content/uploads/2011/10/sparpolitik.jpg" alt="" width="200" height="150" />Die konzeptionelle Neuausrichtung der Familienhilfe ist, fachlich und methodisch gesehen, ein Schritt in die richtige Richtung. Dabei geht es jedoch nicht allein eine Veränderung der Methodik, sondern ebenso um eine weitergehende <strong>Veränderung der Perspektive</strong> <strong>und des Rollenverständnisses</strong> der Sozialarbeitenden und ihrer Organisationen sowie des Verhältnisses zwischen öffentlichen und freien Trägern.</p>
<p>Im <strong><a href="http://www.berlin.de/sen/jugend/jugendpolitik/sozialraumorientierung/">Abschlußbericht des Berliner SRO-Projekts 2008</a> </strong>heißt es hierzu: <div class="simplePullQuote">„Dem öffentlichen Träger obliegt danach im wesentlichen die Rolle der Planung und Steuerung der Jugendhilfe sowie die Verpflichtung zur Gewährleistung der erforderlichen Angebote, während für die Leistungserbringung vorrangig freie Träger zuständig sind. Damit verändern sich sowohl die Aufgaben und Strukturen des Jugendamtes wie die der freien Träger als auch die Formen der Kooperation.“<strong><sup>21</sup></strong></div><strong> </strong></p>
<p>Hinsichtlich der <strong>Finanzierbarkeit</strong> sozialräumlich-präventiver Projekte wird die „hemmende“ Wirkung des <strong>Rechtsanspruchs auf Erziehungshilfe</strong> schon damals thematisiert: <div class="simplePullQuote">„Die Ausgaben in der Jugendhilfe stiegen, trotzdem wurde es zunehmend schwerer, die allgemein-fördernden, präventiven Angebote aufrechtzuerhalten. Unter dem Druck der prekären Haushaltssituation in Berlin mussten diese nicht selten zugunsten von Angeboten, die mit Rechtsansprüchen versehen sind, zurückstehen.“</div></p>
<p><strong><sup> </sup></strong>Die Etablierung einer sozialraumorientierten Familien- und Jugendhilfe soll „trotz geringer gewordener und weiterhin werdender finanzieller Ressourcen“ eine „wirkungsvolle, an den Bedarfslagen ausgerichtete flexible Jugendhilfe gewährleisten.“<strong><sup>22 </sup></strong><br />
<div class="simplePullQuote">Gleichzeitig wird jedoch auch deutlich, dass ein „derart komplexer Prozess […]  eine Fülle von Abstimmungen und Kommunikation mit allen Beteiligten zur Folge hat. Ohne umfassende Qualifizierungsprozesse, Beratung in Fach- und Organisationsfragen, Begleitung der Prozessverantwortlichen, Moderation der Diskussions- und Abstimmungsprozesse &#8211; d.h. ohne zusätzliche finanzielle und fachliche Ressourcen &#8211; ist ein solcher Prozess nicht zu bewältigen.“<strong><sup>23</sup></strong></div><strong> </strong></p>
<p>Das <a title="Teil 1: Aufruhr in der Familienhilfe: Soll der Rechtsanspruch auf Erziehungshilfe abgeschafft werden?" href="http://www.anerkennung-sozial.de/2011/10/teil-1-aufruhr-in-der-familienhilfe-soll-der-rechtsanspruch-auf-erziehungshilfe-abgeschafft-werden/"><strong>Sitzungsprotokoll der Koordnierungssitzung vom Mai 2011</strong> (<strong>siehe Teil 1 dieses Beitrags</strong>)</a> knüpft an einen langen Prozess an, in dessen Verlauf der Rechtsanspruch auf Erziehungshilfe mehrmals Gegenstand der Diskussion war. Der momentane Vorstoß der SPD-Länder, bezüglich einer Änderung des Rechtsanspruchs, ist jedoch fragwürdig: <strong> </strong></p>
<ul>
<li><span style="color: #008080;">Warum wird eine geplante Änderung des SGB VIII hinter verschlossenen Türen diskutiert und nicht öffentlich im Rahmen des aktuellen Veränderungsprozesses thematisiert? </span></li>
<li><span style="color: #008080;">Wie soll gewährleistet werden, dass Erziehungshilfe in ihrer intervenierenden, aufsuchenden Form ihre rechtliche Grundlage behält und laufende Maßnahmen sowie insbesondere jene, die auf akute Gefährdungen des Kindeswohls reagieren, weiterhin bewilligt werden?</span></li>
</ul>
<p>Bedenkt man, dass Hamburg, beispielsweise, im aktuellen Haushaltsjahr 2011 den Etat ambulanter Hilfen für Familien von vormals 77 Mio. Euro radikal auf nunmehr 15, 7 Mio. Euro gekürzt und das Budget der „Neuen Hilfen“  im Gegenzug auf gerade einmal 16 Mio. Euro erhöht hat, ist der Verdacht, dass die Politik den Perspektivenwechsel ausnutzen könnte, um Sparpolitik zu betreiben, durchaus berechtigt. Ganz zu schweigen, von den finanziellen Mitteln, die für den Ausbau der Kindertageseinrichtungen fehlen.</p>
<p><span style="color: #008080;"><big><strong>Geringer werdendes Finanzvolumen darf nicht Ausgangslage für Veränderung sein</strong></big></span></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-1533" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="Sparpolitik darf nicht Ausgangslage sein" src="http://www.anerkennung-sozial.de/wp-content/uploads/2011/10/Sparpolitik-in-der-Familienhilfe.jpg" alt="" width="154" height="102" />Eine sozialraumorientierte, präventive Familienhilfe kann durchaus finanzielles Sparpotential bieten, und zwar dann, wenn Situationen, in denen intensiv-pädagogische oder therapeutische Maßnahmen erforderlich sind, von vornherein vermieden werden können. Dass es sich hierbei um <strong>langfristige, zukünftige</strong> Effekte handelt, liegt auf der Hand. Und dass es eine solide Basis braucht, auf der die neuen Strukturen und eine veränderte Fachlichkeit aufbauen können, dürfte ebenfalls klar sein. Ein geringer werdendes Finanzvolumen darf nicht Ausgangslage für Veränderung sein. Ein Perspektivenwechsel in einer modernen Sozialen Arbeit, die am Wohle der Kinder, Jugendlichen und ihrer Familien orientiert ist und gleichzeitig eine hohe Professionalität der Mitarbeitenden fordert, <a title="Warum ich eine Ökonomisierung Sozialer Arbeit für sinnvoll halte und für einen Perspektivenwechsel plädiere [update 1]" href="http://www.anerkennung-sozial.de/2011/08/warum-ich-eine-okonomisierung-sozialer-arbeit-fur-sinnvoll-halte-und-fur-einen-perspektivenwechsel-pladiere/" target="_blank"><strong>braucht – gerade am Anfang des Prozesses &#8211; nicht Reduktion, sondern Investition</strong>.</a> Eine Verlagerung des Schwerpunktes einer „intervenierenden“ zu einer „präventiven“ Sozialen Arbeit kann nicht gelingen, indem die eine Fachlichkeit gegen die ausgespielt wird, sondern nur als schrittweiser, ganzheitlicher Prozess, der die Einbindung aller Akteure erfordert.</p>
<p>Hinsichtlich des Prozessverlaufs und der aktuellen Diskussion bleiben daher nach wie vor viele <strong>Fragen</strong> offen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">An die <strong>Prozessverantwortlichen</strong>:</span></p>
<ul>
<li>Warum wurden die einzelnen Akteure und die Öffentlichkeit nicht in umfassendem Maße in den Prozess eingebunden und über diesen informiert?</li>
<li>Welche Möglichkeiten der Transparenz und Partizipation sind zukünftig geplant oder können entwickelt werden?</li>
</ul>
<p><span style="text-decoration: underline;">An die <strong>Politik</strong>:</span></p>
<ul>
<li>Welche Änderungen des SGB VIII werden konkret angestrebt?</li>
<li>Inwiefern soll gewährleistet werden, dass der Rechtsanspruch auf Erziehungshilfe (wie parteiübergreifend bestätigt) weiterhin seine Gültigkeit haben wird?</li>
<li>Welche alternativen Finanzierungsmodelle gibt es, um die Anfangsinvestition in den Ausbau sozialräumlicher Strukturen zu ermöglichen?</li>
</ul>
<p><span style="text-decoration: underline;">An die <strong>Sozialarbeitenden</strong>:</span></p>
<ul>
<li>Inwiefern sind die Professionellen selber zukünftig bereit, eigene sowie organisationale fachliche/perspektivische Veränderungen mitzutragen und mitzugestalten?</li>
<li>Inwiefern kann das Finanzierungssystem sozialer Hilfen zukünftig transparenter und effizienter gestaltet werden?</li>
</ul>
<p><span style="text-decoration: underline;">An die <strong>Wissenschaften</strong>:</span></p>
<p>Den WissenschaftlerInnen obliegt es, den Diskurs, die Begleitung und Evaluation sozialräumlicher Projekte auch zukünftig fortzuführen, um einer Neuorientierung Sozialer Arbeit die notwendige theoretische Basis zu geben. So ist es z.B. nicht richtig, dass Sozialraumorientierung ambulante Hilfen grundsätzlich ausschließt. Die Wohnung der Betroffenen und das familiäre Leben in dieser gehören ebenso zum sozialen Raum wie Kindertageseinrichtungen oder Schulen. Eine grundsätzliche Bevorzugung gruppenspezifischer Angebote gegenüber Maßnahmen der Einzelfallhilfe kann weder pädagogisch sinnvoll sein, noch ist sie im Sinne des Ansatzes der Sozialraumorientierung.</p>
<ul>
<li>Inwiefern ergänzen sich Maßnahmen intervenierender Einzelfallhilfen mit präventiv-orientierten Sozialraum-Ansätzen?</li>
<li>Welche spezifischen Grundhaltungen und Kompetenzen müssen die Professionellen auf allen Ebenen mitbringen, um einer sozialräumlich ausgerichteten Jugend- und Familienhilfe gerecht zu werden?</li>
</ul>
<p><span style="color: #000000;"><strong><span style="text-decoration: underline;">Update 1:</span> </strong>Einen lesenswerten Artikel zur Thematik schreibt auch Stefan Klein auf  blogsocial.de:<strong> <a href="http://www.blogsocial.de/quo-vadis-familienhilfe-%e2%80%93-zwischen-neustrukturierung-und-zerschlagung/#comment-1193" target="_blank">Quo vadis Familienhilfe? &#8211; Zwischen Neustrukturierung und  Zerschlagung.</a> </strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a title="Teil 3: Familienhilfe mit neuer Perspektive: Vom Fall zum Feld" href="http://www.anerkennung-sozial.de/2011/10/teil-3-familienhilfe-mit-neuer-perspektive-vom-fall-zum-feld/"><strong>&lt;= Zurück zu: Teil 3: Familienhilfe mit neuer Perspektive: Vom Fall zum Feld</strong></a></p>
<p><span style="color: #008080;"><strong><span style="text-decoration: underline;"> </span></strong></span><em><span style="text-decoration: underline;">Anmerkungen: </span></em></p>
<p><strong><sup>21</sup></strong>: zit. n. Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung (Hrsg.): Abschlussbericht zum Projekt Sozialraumorientierung in der Berliner Jugendhilfe (Projekt SRO), Berlin 2008, S.2. url: <a href="http://www.berlin.de/imperia/md/content/sen-jugend/jugendpolitik/sozialraumorientierung/abschlussbericht_sro_2008.pdf?start&amp;ts=1220353658&amp;file=abschlussbericht_sro_2008.pdf">http://www.berlin.de/imperia/md/content/sen-jugend/jugendpolitik/sozialraumorientierung/abschlussbericht_sro_2008.pdf?start&amp;ts=1220353658&amp;file=abschlussbericht_sro_2008.pdf</a><br />
<strong><sup>22</sup></strong>: ebd. S. 2<br />
<strong><sup>23</sup></strong>: ebd. S. 3<strong> </strong></p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.anerkennung-sozial.de%2F2011%2F10%2Fteil-4-familienhilfe-zwischen-neuausrichtung-und-sparpolitik%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe><div id="tweetbutton1522" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fbit.ly%2FuAgudP&amp;via=juliarussau&amp;text=Teil%204%3A%20Familienhilfe%20zwischen%20Neuausrichtung%20und%20Sparpolitik&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.anerkennung-sozial.de%2F2011%2F10%2Fteil-4-familienhilfe-zwischen-neuausrichtung-und-sparpolitik%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.anerkennung-sozial.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Teil 3: Familienhilfe mit neuer Perspektive: Vom Fall zum Feld</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 20:59:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>julia.russau</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft Sozialer Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Familienhilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Frühe Hilfen]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendhilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Hilfen]]></category>
		<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[SGB VIII]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialraumorientierung]]></category>
		<category><![CDATA[SRO-Projekt]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.anerkennung-sozial.de/2011/10/teil-3-familienhilfe-mit-neuer-perspektive-vom-fall-zum-feld/"><img align="left" hspace="5" width="110" height="110" src="http://www.anerkennung-sozial.de/wp-content/uploads/2011/10/Sozialer-Raum-150x150.jpg" class="alignleft tfe wp-post-image" alt="Sozialer Raum" title="Sozialer Raum" /></a>Das Konzept der Sozialraumorientierung16 nimmt seit den 90er Jahren im fachlichen Diskurs (sozial)pädagogischer Hilfen einen immer breiteren Raum ein. Die Sozialraumorientierung ist im Grunde keine neue Theorie, die im Gegensatz zu bisherigen professionellen Ansätzen steht, sondern eine Weiterentwicklung bewährter Konzepte Sozialer Arbeit...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Konzept der <strong>Sozialraumorientierung<sup>16</sup></strong> nimmt seit den 90er Jahren im fachlichen Diskurs (sozial)pädagogischer Hilfen einen immer breiteren Raum ein. Die Sozialraumorientierung ist im Grunde keine neue Theorie, die im Gegensatz zu bisherigen professionellen Ansätzen steht, sondern eine Weiterentwicklung bewährter Konzepte Sozialer Arbeit.</p>
<p>Sozialraumorientierung integriert Konzepte der Lebensweltorientierung, der Gemeinwesenarbeit, der Organisationsentwicklung, der Neuen Steuerung, des Sozialen Kapitals und des Empowerments und reagiert damit adäquat auf moderne gesellschaftliche Entwicklungsprozesse. Sie ist „ein integrierender mehrdimensionaler Arbeitsansatz, der immer ein entsprechendes Mehrebenenhandeln der Sozialarbeiter erforderlich und möglich macht.“<strong><sup>17</sup></strong></p>
<p>Die Mehrdimensionalität des Ansatzes und die Anforderungen, die sich an die Professionellen in der Sozialen Arbeit stellen, verdeutlicht das <span style="color: #333333;"><strong>SONI-Schema</strong>:</span><strong><sup>18 </sup></strong></p>
<p><a href="http://www.anerkennung-sozial.de/wp-content/uploads/2011/10/SONI-Schema.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1514" title="SONI-Schema" src="http://www.anerkennung-sozial.de/wp-content/uploads/2011/10/SONI-Schema.jpg" alt="" width="500" height="400" /></a></p>
<p>In <strong>Berlin</strong> werden sozialräumliche Handlungsansätze bereits seit einigen Jahren in der Jugendhilfe entwickelt und ausgebaut. Dazu zählt, zum Beispiel, das im Rahmen der <strong><a href="http://www.berlin.de/verwaltungsmodernisierung/weitere-modernisierungsfelder/neuordnungsagenda/index.html" target="_blank">Neuordnungsagenda 2006</a></strong> von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport geförderte <strong><a href="http://www.berlin.de/sen/jugend/jugendpolitik/sozialraumorientierung/" target="_blank">SRO-Projekt</a></strong>, in dessen Umsetzungsphase zwischen 2003 und 2007 u. a. eine grundlegende Neustrukturierung der Berliner Jugendämter (Titel: „Optimierung der Entscheidungsprozesse, Organisation und Finanzierung der Berliner Jugendhilfe – Einführung der Sozialraumorientierung“) initiiert wurde. Ziel des Projektes ist es, einer zunehmenden „Versäulung“ der Jugendhilfe entgegenzuwirken.</p>
<p>In <strong>Hamburg</strong> werden sozialräumliche Angebote auf Basis der <strong><a href="http://www.hamburg.de/contentblob/117550/data/globalrichtlinie-12-2003.pdf">Globalrichtlinie J 12/03</a></strong> (.pdf) seit 2004 im Rahmen des SAE-Programms (seit 2010 „SAE-Ausbauprogramm“)sowie des in Planung befindlichen Programms „Neue Hilfen“ umgesetzt.</p>
<p><span style="color: #008080;"><big><strong>Von Anfang an: Prävention statt Intervention</strong></big></span></p>
<p>Einen besonderen Schwerpunkt im Zusammenhang mit der Erweiterung sozialräumlicher Angebote nehmen bundesweit präventiv-orientierte Hilfen ein. Anstatt im Sinne einer „Feuerwehr“ zu reagieren, wenn es bereits brennt, soll Unterstützung erfolgen, <em>bevor</em> das Kind in den Brunnen gefallen ist. Dazu gehört, zum Beispiel, das Konzept der <strong><a href="http://www.fruehehilfen.de/">Frühen Hilfen</a></strong>, das eine professionelle Begleitung der Eltern von Beginn der Schwangerschaft an und während der ersten drei Lebensjahre des Kindes vorsieht, in deren Verlauf die elterliche (Selbst)Kompetenz gestärkt werden soll.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-1516" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="Frühe Hilfen " src="http://www.anerkennung-sozial.de/wp-content/uploads/2011/10/Frühe-Hilfen.jpg" alt="" width="149" height="223" />Eine wichtige Rolle spielen hier auch der geplante <strong>Ausbau der Kindertagesstätten</strong> und ihre Umwandlung in sog. „Familienzentren“<strong><sup>19</sup></strong>. Auf Grundlage des 2005 in Kraft getretenen <strong><a href="http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/BMFSFJ/Service/Publikationen/publikationen,did=20080.html">Tagesbetreuungsausbaugesetzes (TAG)</a></strong> sowie des Kinder- und Jugendhilfe Weiterentwicklungsgesetzes (KICK) wurde das Recht von Kindern auf Förderung in Kindertageseinrichtungen neu geordnet. Trägern der öffentlichen Jugendhilfe werden nach § 22a SGB VIII künftig erweiterte Aufgaben zugewiesen. Demnach sollen sie in ihren Einrichtungen der Kindertagesbetreuung und –pflege nicht nur fundierte pädagogische Konzepte und Evaluationsverfahren anwenden, sondern ebenso die Zusammenarbeit der Fachkräfte mit den Eltern, anderen kinder- und familienbezogenen Institutionen im Gemeinwesen und den Schulen sicherstellen<strong><sup>20</sup></strong>. Das Profil der Kindertageseinrichtungen im Sozialraum und innerhalb der Jugend- und Familienhilfe wird damit nachhaltig verändert.</p>
<p>Beispiele aus <strong>Großbritannien</strong> und den <strong>USA</strong> zeigen, dass sich sozialraumorientierte, (früh)präventive Konzepte in der Praxis bewähren, wie z.B. das von Martha F. Erickson und Byron Egeland entwickelte <strong><a href="http://books.google.com/books?id=7tHhx3lI0GsC&amp;printsec=frontcover&amp;source=gbs_ge_summary_r&amp;cad=0#v=onepage&amp;q&amp;f=false">STEEP</a></strong>-Programm („steps toward effective and enjoyable perenting“) oder der <strong><a href="http://www.erzieherin.de/familien-in-ihrer-not-wahr-und-annehmen-erkenntnisse-aus-einem-besuch-von-zwei-childrens-centres.php">Ausbau von Kindertageseinrichtung zu Children’s Centeres</a>.</strong></p>
<p><a title="Teil 4: Familienhilfe zwischen Neuausrichtung und Sparpolitik" href="http://www.anerkennung-sozial.de/2011/10/teil-4-familienhilfe-zwischen-neuausrichtung-und-sparpolitik/"><strong>=&gt; Weiterlesen: Teil 4: Familienhilfe zwischen Neuausrichtung und Sparpolitik</strong></a></p>
<p><a title="Teil 2: Familienhilfe zwischen pädagogischer Professionalität und Hilfe-Industrie" href="http://www.anerkennung-sozial.de/2011/10/teil-2-familienhilfe-zwischen-padagogischer-professionalitat-und-hilfe-industrie/"><strong>&lt;= Zurück zu: Teil 2: Familienhilfe zwischen pädagogischer Professionalität und Hilfe-Industrie</strong></a><strong> </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><span style="text-decoration: underline;">Anmerkungen:</span></em><br />
<strong><sup>16</sup></strong>: siehe hierzu den Vortrag von Prof. Dr. Wolfgang Hinte auf url: <a href="http://www.fulda.de/buergerservice/dienstleistungen-a-z/s/sozialraumorientierung.html">http://www.fulda.de/buergerservice/dienstleistungen-a-z/s/sozialraumorientierung.html</a><br />
<strong><sup>17</sup></strong>: zit. n.:Früchtel, F./ Cyprian, G./Budde,W.: Sozialer Raum und Soziale Arbeit. Textbook: Theoretische Grundlagen. Wiesbaden 2007, S. 22.<br />
<strong><sup>18</sup></strong>:<strong> </strong>ebd. S. 27<br />
<strong><sup>19</sup></strong>:<strong> </strong>siehe z.B.<strong> </strong>Friedrich Ebert Stiftung (Hrsg.):<strong> </strong>Berlin vernetzen für Familien. Handlungsbedarf, Konzepte und gelungene Beispiele.<strong> </strong>Berlin 2009; url:<br />
<a href="http://library.fes.de/pdf-files/do/06770.pdf">http://library.fes.de/pdf-files/do/06770.pdf</a><br />
<sup>20</sup>: vgl. Kinder- und Jugendhilfegesetz § 22a SGB VIII</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.anerkennung-sozial.de%2F2011%2F10%2Fteil-3-familienhilfe-mit-neuer-perspektive-vom-fall-zum-feld%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe><div id="tweetbutton1513" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fbit.ly%2FsI3iLP&amp;via=juliarussau&amp;text=Teil%203%3A%20Familienhilfe%20mit%20neuer%20Perspektive%3A%20Vom%20Fall%20zum%20Feld&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.anerkennung-sozial.de%2F2011%2F10%2Fteil-3-familienhilfe-mit-neuer-perspektive-vom-fall-zum-feld%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.anerkennung-sozial.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Teil 2: Familienhilfe zwischen pädagogischer Professionalität und Hilfe-Industrie</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 20:58:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>julia.russau</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.anerkennung-sozial.de/2011/10/teil-2-familienhilfe-zwischen-padagogischer-professionalitat-und-hilfe-industrie/"><img align="left" hspace="5" width="110" height="110" src="http://www.anerkennung-sozial.de/wp-content/uploads/2011/10/Zwischen-Professionalität-und-Hilfeindustrie-150x150.jpg" class="alignleft tfe wp-post-image" alt="Zwischen Professionalität und Hilfeindustrie" title="Zwischen Professionalität und Hilfeindustrie" /></a>Öl ins Feuer um die Diskussion der Familienhilfe goss der Berliner Tagesspiegel durch eine Artikel-Serie vom 22. und 23. August10, in der die gegenwärtigen kostenintensiven Strukturen der „Familienhilfe-Industrie“ scharf angegangen und Zweifel an den Konzepten und der Rechtschaffenheit (Stichwort: „Korruption“) der freien Träger in den HZE genährt wurden.

Zwei Tage später stellte der Hamburger Sozialsenator Scheele in einer Pressekonferenz...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Öl ins Feuer um die Diskussion der Familienhilfe goss der Berliner <strong>Tagesspiegel </strong>durch eine Artikel-Serie vom 22. und 23. August<strong><sup>10</sup></strong>, in der die gegenwärtigen kostenintensiven Strukturen der „Familienhilfe-Industrie“ scharf angegangen und Zweifel an den Konzepten und der Rechtschaffenheit (Stichwort: „Korruption“) der freien Träger in den HZE genährt wurden.</p>
<p><strong> </strong><img class="alignleft size-full wp-image-1510" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="Zwischen Professionalität und Hilfeindustrie" src="http://www.anerkennung-sozial.de/wp-content/uploads/2011/10/Zwischen-Professionalität-und-Hilfeindustrie.jpg" alt="" width="168" height="127" />Zwei Tage später stellte der Hamburger Sozialsenator <strong>Scheele</strong> in einer Pressekonferenz ein neues <strong><a href="http://www.hamburg.de/contentblob/3035796/data/hze-konzeptionelle-weiterentwicklung.pdf" target="_blank">Konzept</a></strong> (.pdf) zur Weiterentwicklung und Steuerung der Hilfen zur Erziehung vor. In dem Papier wird deutlich, welche Schwerpunkte künftig in den Hamburger HZE gesetzt werden sollen: sozialraumorientierte Angebote statt Einzelfallhilfe, Prävention statt Intervention (Stichwort: „Frühe Hilfen“), Integration statt Ausgrenzung (Stichwort: „Anbindung an Regelinstitutionen“), Kooperation statt Nebeneinander (Stichwort: „Vernetzung“), Selbständigkeit statt Abhängigkeit (Stichwort: „Empowerment“), mehr Handlungsspielraum für öffentliche Jugendhilfeträger.</p>
<p>Sozialraumorientierte Konzepte, so heißt es konkret, sind dabei grundsätzlich förmlichen Erziehungshilfen vorzuziehen: <div class="simplePullQuote">„Besteht Hilfebedarf bei den Sorgeberechtigten, ist dieser grundsätzlich und vorrangig durch Verweisung in sozialräumliche Hilfsangebote oder Angebote der Familienförderung und der Elternbildung zu erbringen. Förmliche Hilfen zur Erziehung werden danach nur genehmigt, wenn im Einzelfall absehbar ist, dass sozialräumliche Hilfen keinen Erfolg versprechen oder bereits gescheitert sind. Die Hilfen sollen grundsätzlich nicht als Einzelmaßnahmen innerhalb der Familienwohnung stattfinden.“<strong><sup>11</sup></strong></div><strong> </strong></p>
<p>In einer <strong><a href="http://www.agfw-hamburg.de/download/PM_Hilfen_zur_Erziehung_25082011.pdf" target="_blank">Stellungnahme</a></strong> (.pdf) der <strong>Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege Hamburg e. V. (AGFW)</strong> vom 25. August 2011 wird der Vorstoß der Sozialbehörde zwar begrüßt, der AGFW gibt aber zu bedenken, dass die gestiegenen Kosten und Fallzahlen nicht dem System freier Hilfen an sich zuzuschreiben sind, sondern „mit der höheren Aufmerksamkeit beim Kinderschutz und den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen der Familien“ zu tun haben. <div class="simplePullQuote">„Familien und Kinder, die in Not sind, müssen auch in Zukunft die notwendige und passende Hilfe bekommen. […] Sie dürfen auf keinen Fall nachrangig gegenüber Angeboten der Gruppenarbeit bewilligt werden, es muss immer der Einzelfall betrachtet werden.“<strong><sup>12</sup></strong></div><strong> </strong></p>
<p>Auch die <strong>Landesarbeitsgemeinschaft für Erziehungsberatung Hamburg (LAG)</strong> äußert sich in einer <a href="http://www.erziehungsberatung-hamburg.de/resources/Stellungnahme+LAG-Vorstand+30.8.2011.pdf">Stellungnahme</a> (.pdf) kritisch zum Vorgehen des Senats und rügt insbesondere dessen Verzicht auf eine fachlich und wissenschaftlich begründete Argumentationslinie. Dadurch, so heißt es, liegt der Verdacht nahe, „dass nicht die qualitative Verbesserung des Jugendhilfesystems, sondern die Kostenreduktion der eigentliche Motor der Umstrukturierung ist.“<strong><sup>13</sup></strong></p>
<p>Der Vorstand der <strong>GEW-Saarland</strong> mahnt in einem Artikel<strong><sup>14</sup></strong> der gewerkschaftlichen „Zeitschrift für Erziehung und Wissenschaft im Saarland“ vom Oktober 2011 daher mehr „Transparenz und Fachdiskussionen“ an und plädiert für eine wissenschaftliche Auswertung bereits vorhandener Alternativmodelle in den HZE.<br />
<div class="simplePullQuote"> Gleichzeitig gibt er aber zu bedenken, dass es wahrscheinlich <em>auch</em> richtig ist, „dass freie Träger mit den ihnen zur Verfügung gestellten Geldern nicht immer sorgfältig umgehen. Man findet Intransparenz, mangelnde Effektivität und hie und da einen Geschäftsführer, der sich ein elegantes Büro leistet“.</div><br />
Zwar wäre es falsch, von diesen „schwarzen Schafen“ gleich auf das gesamte System der freien Träger zu schließen, dennoch hat die Öffentlichkeit durchaus ein Recht zu erfahren, „was mit dem Geld geschieht, das freien Trägern zur Durchführung von Angeboten und Leistungen der Jugendhilfe gegeben wird.“ <div class="simplePullQuote">Darüber hinaus müsse sich die Profession selber fragen „warum sie in den letzten Jahren so still geworden ist. Dies betrifft sowohl die fachliche Diskussion in der Sozialarbeit als auch die öffentliche Darstellung der Arbeitsbedingungen und der materiellen Situation der in der Sozialarbeit Tätigen.“</div></p>
<p>Eine stärkere Einbringung der Professionellen in die öffentliche Diskussion sei daher angebracht.<strong><sup>15</sup></strong></p>
<p><a title="Teil 3: Familienhilfe mit neuer Perspektive: Vom Fall zum Feld" href="http://www.anerkennung-sozial.de/2011/10/teil-3-familienhilfe-mit-neuer-perspektive-vom-fall-zum-feld/"><strong>=&gt; Weiterlesen: Teil 3: Familienhilfe mit neuer Perspektive: Vom Fall zum Feld</strong></a></p>
<p><a title="Teil 1: Aufruhr in der Familienhilfe: Soll der Rechtsanspruch auf Erziehungshilfe abgeschafft werden?" href="http://www.anerkennung-sozial.de/2011/10/teil-1-aufruhr-in-der-familienhilfe-soll-der-rechtsanspruch-auf-erziehungshilfe-abgeschafft-werden/"><strong>&lt;= Zurück zu: Teil 1: Aufruhr in der Familienhilfe: Soll der Rechtsanspruch auf Erziehungshilfe abgeschafft werden?</strong></a><strong> </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><span style="text-decoration: underline;">Anmerkungen:</span></em></p>
<p><strong><sup>10</sup></strong>: Quelle: Tagesspiegel vom 22.08.2011<strong> </strong><a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/hilflose-helfer-wenn-politik-den-missstand-verwaltet/4527696.html">http://www.tagesspiegel.de/berlin/hilflose-helfer-wenn-politik-den-missstand-verwaltet/4527696.html</a> und <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/die-traeger-bewilligen-sich-das-geld-selbst/4528106.html">http://www.tagesspiegel.de/berlin/die-traeger-bewilligen-sich-das-geld-selbst/4528106.html</a> sowie 23.08.2011 <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/hilfe-zur-selbstbedienung/4528930.html">http://www.tagesspiegel.de/berlin/hilfe-zur-selbstbedienung/4528930.html</a><br />
<strong><sup>11</sup></strong>: Quelle: <a href="http://www.hamburg.de/contentblob/3035796/data/hze-konzeptionelle-weiterentwicklung.pdf">http://www.hamburg.de/contentblob/3035796/data/hze-konzeptionelle-weiterentwicklung.pdf</a><br />
<strong><sup>12</sup></strong>: Quelle: <a href="http://www.agfw-hamburg.de/download/PM_Hilfen_zur_Erziehung_25082011.pdf">http://www.agfw-hamburg.de/download/PM_Hilfen_zur_Erziehung_25082011.pdf</a><br />
<strong><sup>13</sup></strong>: Quelle: <a href="http://www.erziehungsberatung-hamburg.de/resources/Stellungnahme+LAG-Vorstand+30.8.2011.pdf">http://www.erziehungsberatung-hamburg.de/resources/Stellungnahme+LAG-Vorstand+30.8.2011.pdf</a><br />
<strong><sup>14</sup></strong>: Quelle: Hocke, N./Eibeck, G.: Hilfen zur Erziehung stärken, statt Rechtsansprüche abbauen.  In: Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) im DGB, Landesverband Saarland, Saarbrücken 10/2011, S. 12-13. <a href="http://www.gew-saarland.de/aktu_leiste/EuWiS_10-2011.pdf">http://www.gew-saarland.de/aktu_leiste/EuWiS_10-2011.pdf</a><br />
<strong><sup>15</sup></strong>: ebd.</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.anerkennung-sozial.de%2F2011%2F10%2Fteil-2-familienhilfe-zwischen-padagogischer-professionalitat-und-hilfe-industrie%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe><div id="tweetbutton1504" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fbit.ly%2Fu40Xzy&amp;via=juliarussau&amp;text=Teil%202%3A%20Familienhilfe%20zwischen%20p%C3%A4dagogischer%20Professionalit%C3%A4t%20und%20Hilfe-Industrie&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.anerkennung-sozial.de%2F2011%2F10%2Fteil-2-familienhilfe-zwischen-padagogischer-professionalitat-und-hilfe-industrie%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.anerkennung-sozial.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Teil 1: Aufruhr in der Familienhilfe: Soll der Rechtsanspruch auf Erziehungshilfe abgeschafft werden?</title>
		<link>http://www.anerkennung-sozial.de/2011/10/teil-1-aufruhr-in-der-familienhilfe-soll-der-rechtsanspruch-auf-erziehungshilfe-abgeschafft-werden/</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 20:56:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>julia.russau</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Ökonomisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft Sozialer Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Aushöhlung des KJHG]]></category>
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		<category><![CDATA[SGB VIII]]></category>
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		<category><![CDATA[SRO-Projekt]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.anerkennung-sozial.de/2011/10/teil-1-aufruhr-in-der-familienhilfe-soll-der-rechtsanspruch-auf-erziehungshilfe-abgeschafft-werden/"><img align="left" hspace="5" width="110" height="99" src="http://www.anerkennung-sozial.de/wp-content/uploads/2011/10/Recht-auf-Erziehungshilfe-150x135.jpg" class="alignleft tfe wp-post-image" alt="Recht auf Erziehungshilfe?" title="Recht auf Erziehungshilfe?" /></a>Seit einigen Monaten brodelt es gewaltig in der Jugend- und Familienhilfe. Der Grund für die Aufregung ist ein „ominöses“ SPD-Papier, das im Juni 2011 auf dem „Einmischen“-Blog unter dem Titel „Droht Aushöhlung des KJHG?“ veröffentlicht wurde und seitdem die Gemüter erhitzt. Theorien von einem geplanten „Abbau der Jugendhilfe“ und einer „Aushöhlung des Rechtsanspruchs auf Erziehungshilfe“ (z.B. hier, hier oder hier) bis hin zu beinahe Verschwörungsszenarien (z.B. hier) machen seitdem die Runde. Die Vielfältigkeit, Wut und auch Ratlosigkeit der Reaktionen zeigen, welche Brisanz das Thema innerhalb der Jugend- und Familienhilfe besitzt.

Aber der Reihe nach:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #333333;">Seit einigen Monaten brodelt es gewaltig in der Jugend- und Familienhilfe. Der Grund für die Aufregung ist ein „ominöses“ SPD-Papier, <strong><a href="http://sozialearbeit.einmischen.info/2011/06/24/droht-aushohlung-des-kjhg/" target="_blank">das im Juni 2011 auf dem „Einmischen“-Blog unter dem Titel „Droht Aushöhlung des KJHG?“ veröffentlicht wurde</a></strong> und seitdem die Gemüter erhitzt. Theorien von einem geplanten „Abbau der Jugendhilfe“ und einer „Aushöhlung des Rechtsanspruchs auf Erziehungshilfe“ (z.B. <strong><a href="http://jugendhilfehamburg.blogspot.com/2011/08/test.html" target="_blank">hier</a></strong>, <strong><a href="http://asta-ehb.blogspot.com/2011/08/aks-berlin.html">hier</a></strong> oder <strong><a href="http://sozialearbeit.einmischen.info/2011/10/11/spd-lander-wollen-das-kjhg-aushohlen/">hier</a></strong>) bis hin zu beinahe Verschwörungsszenarien (z.B. <strong><a href="http://zukunftswerkstatt-soziale-arbeit.de/2011/10/10/demontage-des-kjhg-wird-weiter-vorbereitet/" target="_blank">hier</a></strong>) machen seitdem die Runde. Die Vielfältigkeit, Wut und auch Ratlosigkeit der Reaktionen zeigen, welche Brisanz das Thema innerhalb der Jugend- und Familienhilfe besitzt.</span></p>
<p><span style="color: #333333;">Aber der Reihe nach:</span></p>
<p><span style="color: #008080;"><big><strong>Stein des Anstoßes: Das „ominöse“ Papier</strong></big></span></p>
<p><strong> </strong>Auslöser der hitzigen Diskussion ist das interne <strong><a href="http://sozialearbeit.einmischen.info/__oneclick_uploads/2011/06/a-lander-wollen-kjhg-aushohlen.pdf" target="_blank">Protokoll</a></strong> (.pdf) einer gemeinsamen <strong>Koordinierungssitzung von SPD-StaatssekretärInnen und Jan Pörksen</strong> (Staatsrat der Hamburger Behörde für Arbeit, Soziales und Integration, BASFI) am 13. Mai 2011, unter dem Titel „Wiedergewinnung kommunalpolitischer Handlungsfähigkeit zur Ausgestaltung von Jugendhilfeleistungen – Änderung des Kinder- und Jugendhilferechts (SGB VIII)“<strong><sup>1</sup></strong>.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-1494" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="Recht auf Erziehungshilfe?" src="http://www.anerkennung-sozial.de/wp-content/uploads/2011/10/Recht-auf-Erziehungshilfe.jpg" alt="" width="199" height="135" />Auf Basis stetig steigender Kosten in den Hilfen zur Erziehung (HZE) wird in dem Papier das System der freien Träger scharf kritisiert und sowohl die vorrangige fachliche Ausrichtung der HZE (Einzelfallarbeit) als auch deren Wirksamkeit infrage gestellt. Anstelle teurer Einzelfallhilfen soll zukünftig eine Ausrichtung der HZE an (vermeintlich kostengünstigeren) sozialraumorientierten Konzepten mit mehr Zentralität und Kontrolle durch öffentliche Jugendhilfeträger angestrebt werden. Da sozialraumorientierte Alternativen jedoch „als freiwillige Leistungen finanzpolitisch nachrangig gegenüber den gesetzlichen Leistungen der Hilfen zur Erziehung rangieren“<strong><sup>2</sup></strong>, können sie, so heißt es, in vielen Kommunen nicht adäquat ausgebaut werden. In diesem Zusammenhang wird über eine <strong>Neugestaltung der Rechtsgrundlage</strong> <strong>des SGB VIII</strong> nachgedacht:<div class="simplePullQuote">„Durch eine Änderung der Rechtsgrundlage im SGB VIII soll erreicht werden, eine kommunalpolitische Handlungsfähigkeit für die Ausgestaltung von Jugendhilfeleistungen zurück zu gewinnen. […]  Ein Lösungsweg könnte darin bestehen, den Rechtsanspruch [auf Erziehungshilfe] vorrangig durch eine Gewährleistungsverpflichtung des öffentlichen Jugendhilfeträgers zu erbringen, der dadurch verpflichtet wäre, ein bedarfsgerechtes Angebot zur Hilfe und Unterstützung bei Erziehungsproblemen mit dem Ziel des Ausgleichs sozialer Benachteiligung vorzuhalten.</p>
<p>Diese Gewährleistungsverpflichtung sollte zugleich auch mit dem Hinwirken auf der Anbindung von Angeboten an Regelinstitutionen als zentrale Zielvorgabe und rechtliches Vorrangprinzip mit einer Pflichtversorgung verbunden werden.“<strong><sup>3</sup></strong></div></p>
<p>In einer anschließend gegründeten Arbeitsgruppe<strong><sup>4</sup></strong>, die am 01.07.2011 tagte, einigte man sich, das Thema (Titel: „Steuerung der Hilfen zur Erziehung“) unter der Federführung von Hamburg in die Sitzung der Arbeitsgemeinschaft der Obersten Landesjugend- und Familienbehörden (am 29. und 30. September 2011 in Mainz) einzubringen, um gemeinsam eine Vorlage für die Jugend- und Familienministerkonferenz 2012 vorzubereiten<strong><sup>5</sup></strong>. Eine Änderung des Rechtsanspruchs ist nur auf Bundesebene möglich.</p>
<p>Gleichzeitig wurde in Abstimmung mit Gremien des deutschen Städtetages und unter Vorsitz von Jan Pörksen eine Arbeitsgruppe mit dem Titel „Steuerung der Sozialleistungen“ eingerichtet<strong><sup>6</sup></strong>, die am 04.11.2011 in der Hamburgischen Landesvertretung in Berlin zu einem gemeinsamen Workshop zusammentreffen wird, um sich über Möglichkeiten der Steuerungskonzepte in der Jugend- und Familienhilfe auszutauschen.</p>
<p><span style="color: #008080;"><big><strong>Familienhilfe im öffentlichen und politischen Fokus: „Abschaffung des Rechtsanspruchs ist nicht beabsichtigt“</strong></big></span></p>
<p>Mitte August 2011 geriet die Diskussion um die Jugend- und Familienhilfe und das System der freien Träger zunehmend in den öffentlichen Fokus. Ein erster Schritt in Richtung Öffentlichkeit wurde durch die <strong><a href="http://www.sucht-hamburg.de/uploads/docs/202.pdf" target="_blank">kleine Anfrage</a></strong> (.pdf) der Abgeordneten Blömeke (GAL) an den Hamburger Senat vom 16. August 2011 vorgenommen.<strong><sup>7</sup></strong> In der Antwort des Senats werden nicht nur Details über den bisherigen Prozess deutlich. Darüber hinaus heißt es in Bezug auf das Sitzungsprotokoll vom Mai eindeutig: <div class="simplePullQuote">„<span style="color: #333333;">Eine Abschaffung oder Minderung des Rechtsanspruchs ist nicht Gegenstand des Diskussionspapiers und auch nicht Absicht.“</span><strong><sup>8</sup></strong></div><strong> </strong></p>
<p>Das bestätigte später Melanie Leonhard, Fachsprecherin für Familie, Kinder und Jugend der SPD-Fraktion Hamburg, in einer <strong><a href="http://www.spd-fraktion-hamburg.de/no_cache/themen/soziales-arbeit-und-integration/presseerklaerungen/e/24422/f/5.html" target="_blank">Presseerklärung</a></strong> (und <strong><a href="http://melanie-leonhard.de/2011/08/diskussion-um-familienhilfen-rechtsanspruch-bleibt-erhalten-vollige-blamage-fur-die-gal/" target="_blank">hier auf ihrem Blog</a></strong>) – wenn auch in Manier einer eher unglücklichen Oppositionsschelte.</p>
<p>Fast zeitgleich wurden auf <strong>abgeordnetenwatch.de</strong> mehrere Bürgeranfragen an verschiedene Abgeordnete gestellt, mit der Bitte, zu dem besagten Sitzungsprotokoll Stellung zu nehmen (<strong><a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/torsten_schneider-417-45221--f304494.html#q304494">hier</a></strong>, <strong><a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/eveline_laemmer-417-45298--f304512.html#q304512">hier</a></strong>, <strong><a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/klaus_lederer-417-45299--f304500.html#q304500">hier</a></strong>, <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/frank_henkel-417-45131--f304505.html#q304505"><strong>hier</strong></a>, <strong><a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/renate_kuenast-417-45968--f304506.html#q304506">hier</a></strong> und <strong><a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/stefanie_remlinger-417-45383--f304491.html#q304491">hier</a></strong>).</p>
<p>Auch hier ist parteiübergreifend zu lesen, dass eine Abschaffung des Rechtsanspruchs auf Erziehungshilfe nicht zur Diskussion stünde. Torsten Schneider (SPD) fügt jedoch hinzu: <div class="simplePullQuote">„Ich werde mich politisch einsetzen, dass zum Wohle der Kinder und Jugendlichen und dabei vor allem zum Ausgleich sozialer Benachteiligung der Rechtsanspruch erfüllt wird. Politisch unterstütze ich allerdings jede davon unabhängige Ausgabenbegrenzung.“<strong><sup>9</sup></strong></div><strong> </strong></p>
<p><a title="Teil 2: Familienhilfe zwischen pädagogischer Professionalität und Hilfe-Industrie" href="http://www.anerkennung-sozial.de/2011/10/teil-2-familienhilfe-zwischen-padagogischer-professionalitat-und-hilfe-industrie/"><strong>=&gt; Weiterlesen: </strong><strong>Teil 2: Familienhilfe zwischen pädagogischer Professionalität und Hilfe-Industrie</strong></a><strong> </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><span style="text-decoration: underline;">Anmerkungen: </span></em></p>
<p><strong><sup>1 </sup></strong>Im Vorfeld der Sitzung fanden bereits drei Workshops von Vertretern der Sozial- und Finanzressorts Berlin, Hamburg und Bremen statt (29.04., 25.08 und 12.11.2010). Des Weiteren tagte am 23. und 24.02.2011 eine gemeinsame Sitzung von Vertretern der Stadtstaaten mit Vertretern des Finanz- und des Sozialausschusses des Deutschen Städtetages, in der ein gemeinsames Thesenpapier (?) entworfen wurde.<br />
<strong><sup>2 </sup></strong>Quelle: <a href="http://sozialearbeit.einmischen.info/__oneclick_uploads/2011/06/a-lander-wollen-kjhg-aushohlen.pdf">http://sozialearbeit.einmischen.info/__oneclick_uploads/2011/06/a-lander-wollen-kjhg-aushohlen.pdf</a><br />
<strong><sup>3</sup></strong>: ebd.<br />
<strong><sup>4: </sup></strong>unter Berücksichtigung der (Diskussions-)Ergebnisse des „Deutschen Jugendhilfetages 2011“ in Stuttgart (07.-09. Juni 2011) und des IKO-Netz-Vergleich HZE<br />
<strong><sup>5</sup></strong>: Quelle: <a href="http://www.sucht-hamburg.de/uploads/docs/202.pdf">http://www.sucht-hamburg.de/uploads/docs/202.pdf</a> &#8211; die Existenz der Sitzung vom 01.07.2011 wurde mir erst durch die „kleine Anfrage“ der Abgeordneten Blömeke (GAL) (siehe Link) bekannt.<br />
<strong><sup>6</sup></strong>: ebd.<br />
<strong><sup>7</sup></strong>:<strong> </strong>zu der Thematik berichtete im Vorfeld (12.08.2011) auch das „Hamburger Abendblatt“:<br />
<a href="http://www.abendblatt.de/hamburg/kommunales/article1988666/Erziehungshilfe-auf-dem-Pruefstand.html">http://www.abendblatt.de/hamburg/kommunales/article1988666/Erziehungshilfe-auf-dem-Pruefstand.html</a><br />
<strong><sup>8</sup></strong>: siehe 5.<br />
<strong><sup>9</sup></strong>: Quelle: <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/torsten_schneider-417-45221--f304494.html#q304494">http://www.abgeordnetenwatch.de/torsten_schneider-417-45221&#8211;f304494.html#q304494</a></p>
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		</item>
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		<title>Neues aus dem Netz: GUTscheine, Google und glüXkarten</title>
		<link>http://www.anerkennung-sozial.de/2011/09/neues-aus-dem-netz-gutscheine-google-und-gluxkarten/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Sep 2011 09:22:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>julia.russau</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Links]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.anerkennung-sozial.de/2011/09/neues-aus-dem-netz-gutscheine-google-und-gluxkarten/"><img align="left" hspace="5" width="110" height="110" src="http://www.anerkennung-sozial.de/wp-content/plugins/thumbnail-for-excerpts/tfe_no_thumb.png" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="" /></a>Es ist unglaublich, was sich, während meines Urlaubs ohne Internetanschluß(!), an Informationen angehäuft hat. Ein paar Tage nicht online und einem wird die Unendlichkeit des Netzes als Informationsquelle bewußt. 

Deshalb: Aus all den interessanten Dingen, die ich gelesen habe, hier eine kleine Auswahl an Neuigkeiten, die das Netz bereitstellt: ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="color: #808080;">Es ist unglaublich, was sich, während meines Urlaubs ohne Internetanschluß(!), an Informationen angehäuft hat. Ein paar Tage nicht online und einem wird die Unendlichkeit des Netzes als Informationsquelle bewußt. </span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #808080;">Deshalb: Aus all den interessanten Dingen, die ich gelesen habe, hier eine kleine Auswahl an Neuigkeiten, die das Netz bereitstellt: </span></strong></p>
<p>Wer kennt ihn nicht, den guten, alten Kettenbrief? Aber kennst du auch eine Kette aus guten Taten? Die <em>Sozialhelden</em> haben eine neue Aktion gestartet: <strong><a href="http://sozialhelden.de/projekte/gutscheine/" target="_blank">Den GUTschein zum Gutsein</a>. </strong>Tue anderen etwas Gutes und schenke ihnen den Gutschein, damit auch sie etwas Gutes tun. Simpel aber wirkungsvoll.</p>
<p>Ein bekanntes Projekt der <em>Sozialhelden</em> ist die <strong><a href="http://wheelmap.org/" target="_blank">Wheelmap</a></strong>. Die Wheelmap ist eine interaktive Karte, mit deren Hilfe rollstuhlgerechte Orte verzeichnet und gefunden werden können. Zur Wheelmap wird es ab dem 02. Oktober einen eigenen Spot im TV zu sehen geben. Zu der Neuausrichtung der Wheelmap und ihrer Kooperation mit Google hat <em>Hannes Jähnert </em>einen interessanten Kommentar geschrieben: <strong><a href="http://hannes-jaehnert.de/wordpress/2011/09/22/die-wheelmap-google-kooperation-eintagsfliege-oder-zivilgesellschaftlicher-clou/" target="_blank">Die Wheelmap-Google-Kooperation: Eintagsfliege oder Zivilgesellschaftlicher Clou?</a></strong></p>
<p>Wie glücklich Jugendliche mit ihrer Stadt sind, lässt sich über <em>glüXKarten</em> nachvollziehen. Der <a href="http://www.ljr.de/" target="_blank">Landesjugendring Niedersachsen</a> hat insgesamt fast 5000 Jugendliche in Niedersachsen befragt, wie zufrieden sie mit dem Lebensumfeld in ihrer Stadt sind. Dabei standen insbesondere Freizeitmöglichkeiten, Schul- und Ausbildungssituation sowie Beteiligungsmöglichkeiten im Fokus. Die Ergebnisse der Umfrage sind nun unter <strong><a href="http://www.nextvote.de/" target="_blank">nextvote.de</a></strong> abrufbar.</p>
<p>Wer in der Jugendsozialarbeit beschäftigt ist, hat mit dem neuen Wiki <strong><a href="http://flexikon.ejsa.de/index.php/Hauptseite" target="_blank">Flexikon</a></strong> der <a href="http://www.ejsa.de/" target="_blank">Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelischer Jugendhilfe</a> ab sofort die Möglichkeit Wissen, Informationen und praxisrelevante Inhalte der Jugendsozialarbeit gemeinsam zu erarbeiten und auszutauschen. Das besondere am Flexikon ist, dass es öffentlich zugänglich ist und somit alle Interessierte zum Mitmachen herzlich eingeladen sind.</p>
<p>Und damit der Umgang mit neuen Medien erfolgreich wird: Auf ihrem Blog erklärt <em>Gabi Reinmann</em> <strong><a href="http://gabi-reinmann.de/?p=2861" target="_blank">was das Essen eines Hendls auf dem Oktoberfest mit dem Einsatz digitaler Medien in der Hochschullehre gemeinsam hat</a></strong> und wie sich Lehrende vor „medialen Sündenfällen“ bewahren können.</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.anerkennung-sozial.de%2F2011%2F09%2Fneues-aus-dem-netz-gutscheine-google-und-gluxkarten%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe><div id="tweetbutton1363" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fbit.ly%2FqDYPeN&amp;via=juliarussau&amp;text=Neues%20aus%20dem%20Netz%3A%20GUTscheine%2C%20Google%20und%20gl%C3%BCXkarten&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.anerkennung-sozial.de%2F2011%2F09%2Fneues-aus-dem-netz-gutscheine-google-und-gluxkarten%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.anerkennung-sozial.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Pressekonferenz – und keiner geht hin?</title>
		<link>http://www.anerkennung-sozial.de/2011/09/pressekonferenz-%e2%80%93-und-keiner-geht-hin/</link>
		<comments>http://www.anerkennung-sozial.de/2011/09/pressekonferenz-%e2%80%93-und-keiner-geht-hin/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 13:19:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>julia.russau</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Soziale Organisationen]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.anerkennung-sozial.de/2011/09/pressekonferenz-%e2%80%93-und-keiner-geht-hin/"><img align="left" hspace="5" width="110" height="110" src="http://www.anerkennung-sozial.de/wp-content/uploads/2011/09/news00000342-150x150.jpg" class="alignleft tfe wp-post-image" alt="news00000342" title="news00000342" /></a>Soziale Themen haben es oft nicht leicht, ihren Weg in die Presselandschaft zu finden. Gerade für regionale, „lobbyfreie“ oder gemeinnützige Themen ist es schwierig, in den etablierten Medien Fuß zu fassen. Das zeigt sich auch an der aktuellen Diskussion um den gemeinnützigen Journalismus.

Was ist da los, wenn eine Initiative eine Pressekonferenz einberuft und kein Medienvertreter erscheint, um über das Anliegen zu berichten?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Soziale Themen haben es oft nicht leicht, ihren Weg in die Presselandschaft zu finden. Gerade für regionale, „lobbyfreie“ oder gemeinnützige Themen ist es schwierig, in den etablierten Medien Fuß zu fassen. Das zeigt sich auch an der aktuellen Diskussion um den <a href="http://www.anerkennung-sozial.de/2011/06/gemeinnutziger-journalismus-%E2%80%93-wie-non-profit-themen-die-presse-zuruckerobern-konnen/" target="_blank">gemeinnützigen Journalismus</a>.</strong></p>
<p><strong>Was ist da los, wenn eine Initiative eine Pressekonferenz einberuft und kein Medienvertreter erscheint, um über das Anliegen zu berichten?</strong></p>
<p>Auf der <strong><a href="http://www.anerkennung-sozial.de/2011/07/berliner-arbeitstagung-kritische-soziale-arbeit-2011-die-resolution-ist-online/" target="_blank">Tagung zur kritischen Sozialen Arbeit</a></strong>, zum Beispiel, war die Resonanz der Presse nach Aussage der Initiatorinnen bereits im Vorfeld bescheiden. Viele Anfragen liefen ins Leere.</p>
<div id="attachment_1116" class="wp-caption alignleft" style="width: 205px"><img class="size-medium wp-image-1116" title="Jugend verschwindet" src="http://www.anerkennung-sozial.de/wp-content/uploads/2011/09/FlyerDemotrkisendfassung_01-300x213.jpg" alt="" width="195" height="138" /><p class="wp-caption-text">Demo &quot;Jugend verschwindet&quot;, 02.09.2011, 16h, Rotes Rathaus</p></div>
<p>Dasselbe Phänomen lässt sich aktuell auf der Homepage der Berliner Initiative <strong><a href="http://jugendverschwindet.blogsport.de/" target="_blank">„Jugend verschwindet“</a></strong> nachlesen.Die Initiative wehrt sich gegen <strong><a href="http://jugendverschwindet.blogsport.de/2011/08/26/artikel-im-mieterecho-nach-der-letzten-demo/" target="_blank">massive finanzielle Einsparungen im Bereich der präventiven Jugendarbeit</a>.</strong> Auf der einberufenen Presseveranstaltung war nur ein Vertreter von Radio Fritz anwesend, um auf die geplante Demo am 02. September 2011 aufmerksam zu machen. Ich bin mir nicht sicher, ob es amüsant oder betrüblich ist, dass <strong><a href="http://www.fritz.de/neues_wort/aktuell/2011/08/beitrag13707.html" target="_blank">der Entsendete von Radio Fritz in dem anschließenden Radiobeitrag die Demo für einen falschen Tag ankündigt</a></strong>. Aber vielleicht ist der Fauxpas auch eher als nebensächlich zu betrachten.</p>
<p><span style="color: #008080;"><strong>Woran liegt es aber, dass das Presseecho für manche (soziale) Themen so verhalten ist?</strong></span></p>
<p>Vielleicht liegt es am <strong>Thema.</strong> Soziale Themen sind, so ist es leider, wenig marktfreundlich. In Zeiten, in denen die (Print)Medien um ihre Auflagenstärke bangen, ist die Orientierung am Markt jedoch ein wichtiges Kriterium für die Auswahl der Themen. Eine Story, die nicht herzzerreißend, aufwühlend, spannend oder innovativ ist, hat es grundsätzlich schwerer. Vielleicht sind Tagungen, Resolutionen und Demonstrationen (unabhängig von ihrem wichtigen Anliegen) zu gewöhnlich geworden – <strong><a href="http://sozialearbeit.einmischen.info/2011/08/12/an-die-aks-interessierten-in-berlin/" target="_blank">wie auch ein Kommentator auf dem Blog zur kritischen Sozialen Arbeit zu bedenken gibt</a></strong>. Wäre es also sinnvoll (zusätzlich) über andere Protestformen nachzudenken?</p>
<p>Vielleicht liegt es an den <strong>Journalisten</strong> – oder zumindest an ihren Arbeitsumständen. Die Zahl der festangestellten Redakteure und Journalisten ist seit Jahren rückläufig. Wer freiberuflich als Journalist arbeitet, muss nicht selten hart kalkulieren. Lohnt sich der Aufwand überhaupt? Manchmal lässt es das Budget schlicht nicht zu, über gemeinnützíge Themen zu berichten. Und wie viele Journalisten gibt es überhaupt, die sich auf den Dritten Sektor – insbesondere auf die Soziale Arbeit – spezialisiert haben? Die Hochschule Magdeburg-Stendal bietet, soweit ich weiß, den deutschlandweit <em>einzigen</em> Master-Studiengang <strong><a href="http://www.hs-magdeburg.de/studium/s-studienangebot/master/m_journalistik" target="_blank">Sozial- und Gesundheitsjournalismus</a></strong> an, in dem aktuell gerade mal eine Handvoll Studierende eingeschrieben sind.</p>
<p>Vielleicht liegt es an der<strong> Öffentlichkeitsarbeit </strong>der Organisationen selber – oder zumindest an ihren Arbeitsumständen. Hinter Pressemeldungen, die es in etablierte Medien schaffen, steht nicht selten eine große Organisation, die über eine eigene professionelle Presse- und PR-Abteilung verfügt. Ich weiß nicht, wie es um die Öffentlichkeitsarbeit der beiden oben genannten Initiativen steht. In kleineren Vereinen, Initiativen oder Projekten wird die Öffentlichkeitsarbeit aufgrund von Ressourcenknappheit zumeist auf die Schultern der Mitarbeiter/innen verteilt &#8211;  die diese quasi im „learning-by-doing-Prinzip“ nebenbei stemmen müssen. Eine erfolgreiche Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zu entwickeln und fortzuführen ist unter prekären Bedingungen natürlich besonders schwierig – obwohl sie gerade dort besonders hilfreich wäre.</p>
<p>Vielleicht liegt es auch an der Auswahl der <strong>Medien</strong>. Wenn die gewohnten Kanäle nicht mehr ausreichend funktionieren, sind Alternativen gefragt, über die gemeinnützige Themen in die Öffentlichkeit gelangen können. Sicherlich spielen <em>Social Media</em> – wie auch die oben genannten Initiativen beweisen – in puncto Öffentlichkeitsarbeit eine immer größer werdende Rolle, gerade, wenn es um die Etablierung von Netzwerken und die Gewinnung von Unterstützer/innen geht. Aber auch herkömmliche Medien sind nicht gänzlich von der Hand zu weisen. In regionalen Blättern, Stadtteilzeitungen, Fachpublikationen oder (kooperierenden) Vereinsschriften stehen die Chancen nach wie vor gut, Nachrichten zu platzieren und gleichzeitig eine interessierte Zielgruppe zu finden. Das oberste Gebot lautet aber auch hier: <em>selber machen!</em> Die Redaktionen kommen nicht auf einen zu. Man muss sie selber finden, mitsamt einem fertigen Skript im Gepäck.</p>
<p>Vielleicht liegt es auch an der <strong>Größe </strong>und<strong> Reichweite</strong> eines Projekts. Gerade dort, wo kleine Initiativen oder solche, mit wenig Lobby-Unterstützung, Aufmerksamkeit generieren wollen, sind Netzwerke essentiell. Wo Projekte und Träger miteinander kooperieren, ist auch die Wirkung ihrer Anliegen entsprechend größer. Es gibt viele Themen, von denen viele gleichermaßen betroffen sind. Anstatt sich vereinzelt zu engagieren, müssten Gemeinsamkeiten noch viel stärker gebündelt werden.</p>
<p>Sicherlich kennt jede soziale Organisation das ein oder andere Rezept für ihre eigene Öffentlichkeitsarbeit, das sich bewährt. Und sicherlich gibt es viele Gründe, warum die eine PR-Maßnahme gute Ergebnisse bringt und eine andere weniger gut funktioniert.</p>
<ul>
<li><em>Welche Erfolgsfaktoren kennt ihr, um  - auch trotz kleinem Budget &#8211; auf eure Themen aufmerksam zu machen?</em></li>
<li><em>Habt ihr/eure Organisation bisher gute Erfahrungen mit Presseveranstaltungen gesammelt?</em></li>
<li><em>Welche Medien nutzt ihr/euere Organisation, um eure Themen öffentlich zu machen (Social Media, Zeitungen, (Fach-)Gremien, Aktionen, Newsletter, Mund-zu-Mund-Propaganda&#8230;)?</em></li>
</ul>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.anerkennung-sozial.de%2F2011%2F09%2Fpressekonferenz-%25e2%2580%2593-und-keiner-geht-hin%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe><div id="tweetbutton1114" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fbit.ly%2Frfhvw2&amp;via=juliarussau&amp;text=Pressekonferenz%20%E2%80%93%20und%20keiner%20geht%20hin%3F&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.anerkennung-sozial.de%2F2011%2F09%2Fpressekonferenz-%25e2%2580%2593-und-keiner-geht-hin%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.anerkennung-sozial.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Wettbewerb &#8220;Wege ins Netz 2011&#8243;: anerkennung-sozial ist nominiert!</title>
		<link>http://www.anerkennung-sozial.de/2011/08/wettbewerb-wege-ins-netz-2011-anerkennung-sozial-ist-nominiert/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Aug 2011 16:19:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>julia.russau</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Anerkennungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerbe]]></category>
		<category><![CDATA[soziales Engagement]]></category>
		<category><![CDATA[Teilhabe]]></category>
		<category><![CDATA[Wege ins Netz 2011]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb BMWi]]></category>
		<category><![CDATA[Zivilgesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.anerkennung-sozial.de/2011/08/wettbewerb-wege-ins-netz-2011-anerkennung-sozial-ist-nominiert/"><img align="left" hspace="5" width="110" height="105" src="http://www.anerkennung-sozial.de/wp-content/uploads/2011/08/wege-ins-netz-logo-gif-200propertybildbereichbmwisprachede-150x144.gif" class="alignleft tfe wp-post-image" alt="Wege ins Netz 2011" title="Wege ins Netz 2011" /></a>anerkennung-sozial.de gehört zu den Nominierten im Wettbewerb "Wege ins Netz" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. Meine Seite hat sich für den Sonderpreis "Soziales Netz - aktive Teilhabe an der Gesellschaft und Förderung ihrer Mitgestaltung" qualifiziert... ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>anerkennung-sozial.de gehört zu den Nominierten im Wettbewerb <strong><a href="http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Technologie-und-Innovation/Digitale-Welt/Digitale-Gesellschaft/wege-ins-netz,did=339652.html" target="_blank">&#8220;Wege ins Netz 2011&#8243;</a></strong> des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. Meine Seite hat sich für den Sonderpreis &#8220;Soziales Netz - aktive Teilhabe an der Gesellschaft und  Förderung ihrer Mitgestaltung&#8221; qualifiziert.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-1020" title="Wege ins Netz 2011" src="http://www.anerkennung-sozial.de/wp-content/uploads/2011/08/wege-ins-netz-logo-gif-200propertybildbereichbmwisprachede-300x126.gif" alt="" width="300" height="126" />Im Rahmen der Initiative <strong><a href="http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Technologie-und-Innovation/Digitale-Welt/Digitale-Gesellschaft/internet-erfahren.html" target="_blank">Internet erfahren</a></strong> werden Maßnahmen ausgezeichnet, die sich an Menschen ohne oder mit  geringer Internetkompetenz richten und sie beim selbstbewussten Umgang  mit Onlineangeboten unterstützen. Der Sonderpreis &#8220;Soziales Netz&#8221; prämiert ein herausragendes Projekt im Bereich &#8220;Teilhabe, Mitgestaltung, Kommunikation &#8211; Internet als Medium in der Zivilgesellschaft&#8221;.</p>
<p>In der Kategorie &#8220;Beste Einsteigerseite&#8221; wird in diesem Jahr  ein Publikumspreis vergeben. Vom 05. August bis zum 01. September ist jeder aufgerufen <strong><a href="http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Technologie-und-Innovation/Digitale-Welt/Digitale-Gesellschaft/wege-ins-netz,did=425172.html" target="_blank">für seinen persönlichen Favoriten zu stimmen</a></strong>.</p>
<p>Weitere Informationen sowie ein Überblick zu allen Nominierten sind in <strong><a href="http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Presse/tagesnachrichten,did=428122.html#428118" target="_blank">der Pressemitteilung des BMWi</a></strong> nachzulesen.</p>
<p>Ich freue mich sehr, dass anerkennung-sozial.de nominiert wurde. Ich  verstehe als als eine große Anerkennung für mein Engagement &#8211; sowie  als Anerkennung für soziale Berufe insgesamt und die Bedeutung einer positiven Anerkennungskultur in der Gesellschaft.</p>
<p>Die Preisverleihung findet im Rahmen der IFA am 06. September 2011 in Berlin statt.</p>
<p>Ich bin schon sehr gespannt.</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.anerkennung-sozial.de%2F2011%2F08%2Fwettbewerb-wege-ins-netz-2011-anerkennung-sozial-ist-nominiert%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe><div id="tweetbutton1019" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fbit.ly%2FrpRVKx&amp;via=juliarussau&amp;text=Wettbewerb%20%26%238220%3BWege%20ins%20Netz%202011%26%238243%3B%3A%20anerkennung-sozial%20ist%20nominiert%21&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.anerkennung-sozial.de%2F2011%2F08%2Fwettbewerb-wege-ins-netz-2011-anerkennung-sozial-ist-nominiert%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.anerkennung-sozial.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Neues Portal für pflegende Angehörige &#8211; Kinder bleiben außen vor</title>
		<link>http://www.anerkennung-sozial.de/2011/08/neues-portal-fur-pflegende-angehorige-kinder-bleiben-ausen-vor/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Aug 2011 18:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>julia.russau</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Blogpaten]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder Pflege Netzwerk e.V.]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.anerkennung-sozial.de/?p=994</guid>
		<description><![CDATA[<a href="http://www.anerkennung-sozial.de/2011/08/neues-portal-fur-pflegende-angehorige-kinder-bleiben-ausen-vor/"><img align="left" hspace="5" width="110" height="110" src="http://www.anerkennung-sozial.de/wp-content/plugins/thumbnail-for-excerpts/tfe_no_thumb.png" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="" /></a>Aus dem Netzwerk der Blogpaten:

Dies ist ein Gastbeitrag von Claudia Groth, 1. Vorsitzende Kinder Pflege Netzwerk e.V.

Zurzeit wird der Start der neuen Internetplattform „pflegen-und-leben“ in vielen Medien verkündet. Die Idee dahinter ist, dass pflegende Angehörige online Fragen und Probleme im Zusammenhang mit der häuslichen Pflege an ein geschultes Psychologenteam richten können. Im weitesten Sinne handelt es sich um ein Präventionsprojekt, um Belastungen abzumildern und Überlastungssituationen zu vermeiden (Stichwort: Gewalt in der Pflege).

Der unbefangene Angehörige eines pflegebedürftigen Familienmitglieds freut sich nach dem Motto „Hey, da passiert was für uns!“ und sieht sich auf der Seite um.

Der anfänglichen Hoffnung folgt Ernüchterung, nämlich dann, wenn man Angehörige/r eines pflegebedürftigen Kindes ist...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Aus dem Netzwerk der <a href="http://www.bloggerpatenschaften.de/" target="_blank">Blogpaten</a>: </strong></p>
<p><strong>Dies ist ein Gastbeitrag von Claudia Groth, 1. Vorsitzende <a href="http://www.kinderpflegenetzwerk.de/" target="_blank">Kinder Pflege Netzwerk e.V.</a> </strong></p>
<p>Zurzeit wird der Start der neuen Internetplattform „<strong><a href="https://www.pflegen-und-leben.de/" target="_blank">pflegen-und-leben</a></strong>“   in vielen Medien verkündet. Die Idee dahinter ist, dass pflegende   Angehörige online Fragen und Probleme im Zusammenhang mit der häuslichen   Pflege an ein geschultes Psychologenteam richten können. Im weitesten   Sinne handelt es sich um ein Präventionsprojekt, um Belastungen   abzumildern und Überlastungssituationen zu vermeiden (Stichwort: Gewalt   in der Pflege).</p>
<p>Der unbefangene Angehörige eines pflegebedürftigen Familienmitglieds   freut sich nach dem Motto „Hey, da passiert was für uns!“ und sieht  sich  auf der Seite um.</p>
<p>Der anfänglichen Hoffnung folgt Ernüchterung, nämlich dann, wenn man   Angehörige/r eines pflegebedürftigen Kindes ist. Die Ansprache auf der   Seite richtet sich ausschließlich an Angehörige von pflegebedürftigen   älteren Menschen, die Bilder unterstreichen die ausgewählte Zielgruppe.</p>
<p>Ein erster Hinweis auf der Homepage besagt, dass das Projekt vom   Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert   ist. Da müssten Familien mit pflegebedürftigen Kindern und Jugendlichen   doch eigentlich vertreten sein, oder? Auch die das Projekt umsetzende <strong><a href="http://www.catania-online.org/home.html" target="_blank">Catania</a></strong> gGmbH setzt sich u.a. für die Prävention  häuslicher Gewalt sowie die   nachhaltige Verbesserung der medizinischen  und psychosozialen   Versorgung von traumatisierten Kindern und Jugendlichen ein. Super! Auch   sie haben junge Menschen “auf dem Radar”. <strong>Warum schließt  dieses  Projekt dann von mir geschätzte über 150.000 pflegende  Angehörige von  Kindern und Jugendlichen mit einer Pflegestufe in  Deutschland aus?! </strong></p>
<p>Der Grund ist mal wieder höchst bürokratisch (und typisch deutsch?);   das Lösungswort lautet: ZUSTÄNDIGKEIT. Die weitere Recherche ergibt   nämlich, dass das Projekt aus dem Bundesaltenplan finanziert wird und   deshalb die (psychologische) Beratung nur für Angehörige angeboten   werden dürfe, die ältere Menschen pflegen.</p>
<p>Entschuldigung, da hört bei mir als Mutter eines schwerbehinderten   Kindes mit Pflegestufe 3 der Spaß auf. Die Erfahrung, zwischen allen   Stühlen zu sitzen, machen Familien mit einem behinderten oder chronisch   kranken Kind allzu oft. Eine Stelle verweist an die andere und fühlt   sich im Zweifel erst einmal nicht zuständig. Dieses Projekt ist eines   von vielen Beispielen, die zeigen, dass die betroffenen Familien sehr   häufig außen vor bleiben – wegen der Zuständigkeit.</p>
<p>Ich finde, dieser Aufreger ist es wert, einen Brief zu schreiben an   die Bundesfamilienministerin, die projektverantwortliche Catania und die   <strong><a href="http://www.kinderpflegenetzwerk.de/ombudsfrau-zur-entbuerokratisierung-in-der-pflege/" target="_blank">Ombudsfrau</a></strong> zur Entbürokratisierung in der Pflege. Falls ich jemals eine Antwort erhalten sollte, werde ich hier gerne berichten.</p>
<p>Herzliche Grüße an alle pflegenden Eltern,</p>
<p>Claudia Groth, 1. Vorsitzende Kinder Pflege Netzwerk e.V.</p>
<p><a href="http://www.nischenthema.de/neues-portal-fur-pflegende-angehorige-%E2%80%93-kinder-bleiben-ausen-vor/" target="_blank"><em><strong>Der <del>Original</del>-Beitrag mit aktuellen Updates ist hier auf NischenThema.de zu finden</strong>.</em></a></p>
<p><strong>Update 1: Der <em>Original</em>-Beitrag findet sich <a href="http://www.kinderpflegenetzwerk.de/neues-portal-fuer-pflegende-angehoerige-kinder-bleiben-aussen-vor/" target="_blank">hier auf der Seite vom KinderpflegeNetzwerk.</a></strong></p>
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