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Anerkennung von (sozialer) Arbeit: Bewundern oder würdigen?

| Filed under Anerkennungskultur Zukunft Sozialer Arbeit

Bewundern oder würdigen?

In der Arbeitswelt wird Anerkennung zumeist auf zwei Weisen gezeigt: als Bewunderung, die dem Prestige ähnlich ist oder als Würdigung, die der Dankbarkeit ähnlich ist. Der aufstrebende Projektleiter, der durch seine Tatkräftigkeit und seine Erfolge glänzt, wird eher Bewunderung ernten. Die langjährige, treue Mitarbeiterin, die das dreißigste Dienstjubiläum erreicht, dagegen Würdigung. Arbeitswissenschaftler gehen davon aus, dass die Bewunderung in der Erwerbsarbeit zukünftig einen immer höheren Stellenwert einnehmen, Würdigung dagegen an Wert verlieren wird. Was bedeutet das für die Erwerbsarbeit, insbesondere für die Soziale Arbeit?

Mobbing – nicht nur bei der Post. Soziale Berufe sind Spitzenreiter.

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Mobbing - auch in sozialen Berufen ein Thema

Mit einem internen Mobbing-Papier machte die Deutsche Post AG gestern Schlagzeilen. Wie „Stern“ und „Spiegel Online“ berichteten, hatten Führungskräfte des Unternehmens einen Leitfaden zum systematischen Mobbing leistungsschwächerer MitarbeiterInnen formuliert. Natürlich distanzierte sich die Post sofort von dem internen Papier: Ein bedauerlicher Einzelfall, der schon lange aufgeklärt sei.

Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen jedoch ein ganz anderes Bild: Mobbing kommt in vielen Berufsgruppen und auf allen Bereichsebenen in einem nicht zu unterschätzendem Ausmaß vor. Soziale Berufgruppen sind dabei am meisten betroffen…

Typisch Ehrenamt? Oder: Brauchen Hauptamtliche auch Anerkennung?

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Anerkennung ist eine Gesamtaufgabe Sozialer Organisationen

In der (notwendigen) Diskussion um die Anerkennung ehrenamtlicher Tätigkeit geht (in meinen Augen) eine Sache oft verloren: die Perspektive auf die hauptamtlich Beschäftigten. Wenn ehrenamtliche (unentgeltliche) Tätigkeiten besonderer Formen der Anerkennung bedürfen, bedeutet das im Umkehrschluß, dass diese besonderen Anerkennungsformen in hauptamtlichen (finanziell entlohnten) Beschäftigungsverhältnissen unwichtig sind?

Anerkennung im Ehrenamt – zwischen „Tauschgeschäft“ und „Philosophie“

| Filed under Anerkennungskultur Ehrenamt

Anerkennung als Philosophie

Im Ehrenamt besitzt die Anerkennungskultur einen besonderen Stellenwert. Im Gegensatz zu Hauptamtlichen bekommen Ehrenamtliche keinen monatlichen Gehalts-Scheck. Trotzdem arbeiten sie nicht „für umsonst“. Wo sich Menschen freiwillig engagieren, bringen sie zumeist ganz eigene Motive und Bedürfnisse mit, die sie mit ihrem Engagement verknüpfen und die entsprechend von Seiten der Einsatzstellen berücksichtigt werden sollten***. Aus der Erkenntnis, dass unentgeltliche Arbeit nicht allein aus Nächstenliebe geleistet wird (oder werden muss), ist in den letzten Jahren eine Bandbreite an nicht-monetären Formen der Anerkennung entstanden, die das freiwillige Engagement wertschätzen und attraktiv gestalten sollen. Ehrenamtliche Arbeit ist zuvorderst „Geben“, schließt aber das „Nehmen“ nicht aus.

Aber: Ist die Anerkennungskultur nun eine Philosophie – oder handelt es sich vielmehr um ein Tauschgeschäft? Diese Frage beschäftigt mich, seitdem ich auf der Seite des Projekts a.D. „Civitas – Bürgerorientierte Kommunen in Deutschland“ folgendes Zitat gelesen habe:

Alle Jahre wieder… von Beute, Butter und Banken

| Filed under Anerkennungskultur Ökonomisierung

Weihnachtsimpressionen (14)

Es ist erstaunlich, auf wie viele unterschiedliche Arten man über Geld sprechen kann. Gerade zur Vorweihnachtszeit. Die Moderatorin im Radio erzählt von einem millionenschweren Lottogewinn. „So ein Glückspilz…“, seufzt sie begehrlich ins Mikrofon.

Kurze Zeit später berichtet sie, ein anderer Mann hätte eine lebenslange Rente gewonnen. Und das kurz vor Weihnachten! „Der feiert bestimmt ein rauschendes Fest“, ruft die Moderatorin begeistert – und seufzt schon wieder.

Und dann die Sache mit der Kita…

Ein Adventskalender für Ehrenamtliche (Anerkennungskultur)

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Adventskalender der Diakonie Bayern 2011 (Screenshot)

Die Diakonie Bayern sagt ihren Ehrenamtlichen mit einer ganz besonderen Aktion „Danke“. Der Adventskalender stellt jeden Tag ein besonders vorbildliches ehrenamtliches Projekt vor. Mir gefällt diese wirklich schöne und kreative Art der Wertschätzung. Wäre das nicht auch eine Idee für die (hauptamtliche) Soziale Arbeit?

Wenn ich ein Geschenk bekomme, muss ich dann etwas zurückschenken? (Anerkennungskultur)

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Gleicht der Weihnachtsbummel einem Beutezug?

In dem Einkaufscenter bei uns um die Ecke ist der Weihnachts(wahn)trubel ausgebrochen. Eigentlich gehe ich ganz gerne einkaufen. Aber noch viel lieber sitze ich auf der Bank und beobachte, wie sich die Menschen durch die Ladenpassage wühlen und nach (Beute) Geschenken suchen. In der Weihnachtszeit beschleicht mich oft der Eindruck, als ginge es dabei um Leben und Tod.

Als ich in unserem Einkaufscenter saß, musste ich an den französischen Philosophen Paul Ricoeur denken und seine Ausführungen über den Gabentausch…

Bürgerbefragung öffentlicher Dienst 2011: Pflegekräfte, Lehrer/innen und Kita-Mitarbeiter/innen genießen hohes Ansehen

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überwiegend positives Bild

Das Image des öffentlichen Dienstes und seiner Mitarbeiter/innen hat sich verbessert. Das ergibt eine repräsentative Forsa-Umfrage „Bürgerbefragung öffentlicher Dienst 2011“ im Auftrag von dbb beamtenbund und tarifunion. Feuerwehrmänner genießen nach wie vor am meisten Ansehen. Aber auch Pflegekräfte, Lehrer/innen und Kita-Mitarbeiter/innen schneiden überdurchschnittlich gut ab.

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