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Trend zur Freiwilligkeit: Sind Ehrenamtliche die neuen „Profis“?

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Neulich unterhielt ich mich mit einem Freund über Ehrenamtliche und freiwilliges Engagement in Bereichen der Sozialen Arbeit. Mein Freund war ziemlich verärgert und erzählte, dass seine Vorgesetzten einem richtigen „Freiwilligen-Wahn“ erlegen wären. „Alles dreht sich nur noch um die Freiwilligen“, stellte er konsterniert fest „wie sie gewonnen werden sollen, welche Schulungen man ihnen anbieten muss, wie wir, als Hauptamtliche, ihren Einsatz möglichst attraktiv gestalten können… Und was ist mit mir?“ fragte er frustriert, „Wie mein Job attraktiver werden könnte, hat mich noch nie jemand gefragt.“ Mein Freund war kurz davor das Handtuch zu werfen und nicht mehr in „diesen Laden“ (wie er seine Arbeitsstelle nennt) zurückzukehren.

„Macht und Ohnmacht in der Sozialen Arbeit“ – GEW-Studie zur sozialen und beruflichen Lage von Fachkräften der Sozialen Dienste

| Filed under Qualität Wissenschaft

GEW-Studie "Macht und Ohnmacht"

Die GEW (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft) hat in Kooperation mit der Max-Traeger-Stiftung rund 600 Fachkräfte der Bereiche Kinder- und Jugendhilfe sowie Behinderten- und Eingliederungshilfe in Berlin-Brandenburg zu ihrer sozialen und beruflichen Situation befragt. Untersucht wurden insbesondere die Einkommens- und Lebenslage der Beschäftigten, die Zufriedenheit mit der Arbeitssituation und die Erfahrungen mit Diskriminierung im Beruf. Die Ergebnisse machen deutlich, dass erheblicher Handlungsbedarf besteht.

Die wichtigsten Eckpunkte der Studie habe ich mir erlaubt nachfolgend zusammenzufassen.

Sozialarbeiter als „eierlegende Wollmilchsäue“: über Stellenanzeigen und Anforderungsprofile

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Ungenaue Aufgaben und Ziele

Angeregt von dem Artikel „Der zerplatzte Traum…?“ von Stefanie auf sozialarbeiter.in, in dem sie die Ernüchterung beschreibt, die viele junge Sozialarbeiter angesichts der realen Arbeitsbedingungen und –inhalte erleben, habe ich mich mit den Anforderungsprofilen beschäftigt, die Arbeitgeber bei der Suche nach neuen Mitarbeiter in Stellenanzeigen angeben.

Welche Anforderungen stellen Arbeitgeber im sozialen Bereich an ihre Mitarbeiter? Was bieten Arbeitgeber im Gegenzug für diese Mitarbeit? Gibt es einen Weg der oben beschriebenen Ernüchterung vorzubeugen?

Öffentliche Kritik des Arbeitsplatzes: Wie sinnvoll sind Arbeitgeber-Bewertungsportale (auch für soziale Organisationen)?

| Filed under Anerkennungskultur Feedback Personalentwicklung

Dass Vorgesetzte die Arbeit ihrer Angestellten bewerten oder Personaler Kandidaten analysieren, ist wesentlicher Bestandteil einer Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Beziehung. Der umgekehrte Fall jedoch, in dem ein Arbeitnehmer seinem Arbeitgeber Feedback zukommen lässt, gehört nicht unbedingt zu den Selbstverständlichkeiten vieler Organisationskulturen.