Die Debatte um universitäre „Elfenbeintürme“ ist natürlich nicht neu. Durch Open Sciences, also „öffentliche Wissenschaften“, bekommt sie hierzulande jedoch wieder Aufwind. Auf dem Blog von Ikosom, dem privaten Institut für Kommunikation in sozialen Medien, war kürzlich zu lesen, dass sich das Institut zukünftig voll und ganz nach dem Ansatz des Open Science ausrichten wird. Wie genau dieser Wandel ablaufen soll, welche Methoden eingesetzt werden können, wie öffentliche Forschung erfolgreich sein kann usw. ist noch offen und soll nun gemeinsam geklärt werden.
Aber, so habe ich mich nach dem Lesen des Beitrags von Ikosom gefragt, ist nicht gerade dieses fehlende “Wie”, das “Offene”, das “Prozesshafte”, also das “öffentliche Bekenntnis etwas noch nicht zu wissen und gemeinsam dieses Wissen zu erarbeiten” genau das, was Open Sciences ausmacht?
Und weiter: Passen Open Sciences damit nicht wunderbar zur Sozialen Arbeit?

